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40-Millionen-Euro-Projekt Arbiom und Norske Skog bauen Lignocellulose-Bioraffinerie

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Ein Konsortium der Unternehmen Arbiom und Norske Skog plant in Golbey, Lothringen, eine neue Pilotanlage sowie eine industrielle Anlage zur Verwertung von Abfällen aus der Holz- und Papierindustrie.

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Abgemacht: Die Pilotanlage soll 2016, die industrielle Anlage 2018 fertig sein.
Abgemacht: Die Pilotanlage soll 2016, die industrielle Anlage 2018 fertig sein.
(Bild: Aurélia; CC0 / http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)

Golbey/Frankreich – Ziel hinter dieser Idee einer neuen Lignocellulose-Bioraffinerie ist es, das Potenzial der lokalen Holzindustrie besser auszuschöpfen: Golbey liegt in den Vogesen und ist ein Zentrum der französischen Holzindustrie. Norske Skog betreibt im sogenannten “Green Valley” von Golbey eine Papierherstellungsanlage, die jedes Jahr 600.000 Tonnen Papier produziert, deren Prozessabfälle in die neue Bioraffinerie fließen könnten und somit die lokale Kreislaufwirtschaft fördern.

Durch den Prozess von Arbiom können aus Lignocellulose-Abfällen Glukose, Pentose und Lignine synthetisiert werden, die dann in der Chemieindustrie zum Einsatz kommen könnten, um biobasierte Produkte anzubieten. Die Bioraffinerie wird ausschließlich mit non-Food-Biomasse betrieben.

Die Pilotanlage soll Ende 2016 eingeweiht werden; die Fertigstellung der industriellen Anlage ist für 2018 geplant. Sie soll langfristig 40.000 Tonnen Abfälle pro Jahr verwerten. Insgesamt wollen beide Unternehmen 40 Millionen Euro in dieses Projekt investieren.

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