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Cloud Computing

Apps und Cloud-Anwendungen im Engineering

| Autor / Redakteur: Johanna Kiesel / Matthias Back

Über Cloud- und App-Einsatz ist es möglich, auf alle Aspekte des Anlagendesigns zuzugreifen und dieses real zu bearbeiten.
Über Cloud- und App-Einsatz ist es möglich, auf alle Aspekte des Anlagendesigns zuzugreifen und dieses real zu bearbeiten. (Bild: Aucotec)

Fast jeder nutzt Apps und Cloud-Anwendungen auf mobilen Geräten bereits privat und beruflich. Im Engineering ist das noch recht neu. Doch damit lassen sich beispielsweise komplexe Projekte mit verteilten Teams meistern – flexibel und webbasiert.

Das Stichwort Cloud ist nicht neu, Apps sind es auch nicht, im Zusammenhang mit realem Engineering jedoch schon. Auf jeden Fall in der Art, die Aucotec jetzt bietet. Damit ist es nicht nur möglich, Maschinen, Anlagen und mobile Systeme ohne eigene Server-Hardware und mit beliebiger Skalierbarkeit in der Cloud zu planen. Die kooperative Plattform Engineering Base (EB) des hannoverschen Software-Entwicklers lässt sich zudem unabhängig von Hardware und Client-Installationen an jedem Endgerät nutzen. Das erlaubt es, EB unternehmensintern als Software as a Service (SaaS) anzubieten.

Für komplexe Engineering-Aufgaben

Doch für wen ist Engineering in der Cloud eigentlich von Nutzen und warum? Und was ist mit der Sicherheit? Diese Fragen stellt sich jeder, der seinen Daten den hohen Wert beimisst, den sie heute längst haben.

„Den meisten Mehrwert hat, wer global agiert und komplexe Engineering-Herausforderungen meistern muss“, sagt Reinhard Knapp, Leiter Global Strategies bei der Aucotec AG. „Je differenzierter die Prozesse und je ausgefeilter oder komplexer die Arbeitsteiligkeit, desto interessanter werden Cloud- und App-Einsatz.“ Zum Beispiel, um EB per Cloud weltweit flexibel verfügbar zu machen: So lassen sich jederzeit virtuelle Teams mit Fachleuten verschiedener Standorte zusammenstellen, je nach Bedarf an Ressourcen und Know-how. Dabei können die verantwortlichen Ingenieure auf alle Aspekte des Anlagendesigns zugreifen und sie real bearbeiten – wie seit jeher mit der umfangreichen Frontend-Oberfläche des datenbankbasierten Systems, nur noch flexibler.

Individuelle Anwendungen

Daneben realisieren die Apps ganz individuell auf die einzelnen Rollen im Prozess zugeschnittene Anwendungen, wie beispielsweise für Projektleiter, die eine Übersicht über die Engineering-Fortschritte brauchen. Sie können jederzeit mit ihrem Gerät ihre App aufrufen, mit persönlichem Dashboard, das gezielt die benötigten Informationen aufzeigt. Ob Materialdaten oder Detaildokumente, ob Engineering-Status oder Verbraucherauswertung: Möglichkeiten gibt es viele. Mit EB bleiben sie kein unerfüllbares „Wolkenkuckucksheim“, sondern sind praxisnah umsetzbar.

Die Frage nach der Datensicherheit hat Aucotec über die Microsoft-Cloud Azure Deutschland gelöst. Da sie von T-Systems gehostet wird, bietet sie Sicherheit nach deutschen Standards und Gesetzen, die in diesem Bereich zu den strengsten weltweit zählen.

Von Natur aus IoT-fähig

Dass der mobile Zugriff auf die Engineering-Daten so unkompliziert möglich ist, hat EB seiner Dreischicht-Architektur zu verdanken: Der Application-Server zwischen Datenbank und Client erlaubt auch die Client-unabhängige Bereitstellung von Informationen über Webservices. „Für ein File-basiertes System müsste so ein Web-Zugriff vollkommen neu entwickelt und außerdem separat gepflegt werden. EB trägt dagegen die notwendige Flexibilität ‚von Natur aus‘ in sich“, erklärt Chefstratege Knapp.

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