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Namur Hauptsitzung 2013 Anwenderverbände der Prozessautomatisierung in Europa suchen Schulterschluss

Autor / Redakteur: Sabine Mühlenkamp und Gerd Kielburger / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Die zunehmende Vernetzung und Globalisierung in der Prozessindustrie erfordert eine deutlich engere Zusammenarbeit zwischen den Anwenderverbänden automatisierungstechnischer Technologien und Lösungen in Europa, aber auch darüber hinaus. Darüber herrschte Einigkeit auf der diesjährigen Namur-Hauptsitzung in Bad Neuenahr, dem bedeutendsten und größten Anwendertreffen in Europa. Namur-Vorsitzender Dr. Wilhelm Otten (Evonik) konnte anlässlich der Hauptsitzung Anfang November vor mehr als 570 Teilnehmern denn auch erste gemeinsame Schritte vermelden.

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Alexander van Delft , Royal DSM NV, Corporate Operations Chairman und Execution Board des niederländisch/belgischen Anwenderverbandes WIB präsentierte in seinem lebhaften und sympathischen Vortrag die Ziele und Herausforderungen der Kooperation von WIB und Namur.
Alexander van Delft , Royal DSM NV, Corporate Operations Chairman und Execution Board des niederländisch/belgischen Anwenderverbandes WIB präsentierte in seinem lebhaften und sympathischen Vortrag die Ziele und Herausforderungen der Kooperation von WIB und Namur.
(Bild: PROCESS/Kielburger)

So trafen sich die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer der Anwenderverbände EI, EXERA, WIB und Namur am 9. September 2013 zum zweiten Mal in Brüssel. Wie Otten betont, wurde dort die im Vorjahr begonnene Diskussion weiter fortgesetzt und die weiteren Schritte zu einer engeren Zusammenarbeit der Organisationen (die mehr als 200 Endanwenderfirmen vertreten) erarbeitet. PROCESS berichtete hierzu bereits ausführlich.

Erstmals präsentierte auf der diesjährigen Versammlung in Bad Neuenahr der Vorsitzender des niederländisch/belgischen Partnerverbandes WIB Alex van Delft (Corporate Operations Chairman bei DSM) über ähnliche Herausforderungen der dortigen Anwender.

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In seinem sympathischen Vortrag hob er unter anderem das Verschwinden der zentralen Engineering-Abteilungen in den Mitgliedsfirmen und den damit verbundenen Herausforderungen vor.

Immerhin auf die Frage, wie man den Informationsaustausch zwischen den Verbänden verbessert, gibt es erste Antworten. Derzeit arbeiten WIB und Namur in den sechs Arbeitskreisen Plant Security, Functional Safety, Process Control, Valves und Wireless zusammen. Diese Zusammenarbeit soll weiter intensiviert werden, so van Delft und Otten unisono, um Synergien zu heben und gleichzeitig gemeinsame Positionen stärker zu vertreten. Gleichzeitig sollen weitere Verbände wie die EEMUA (Großbritannien), E.I. (Großbritannien) oder Exera (Frankreich und Italien) ins Boot geholt werden.

Weiter Information zur Namur finden Sie auf unserer Landingpage.

* Sabine Mühlenkamp ist freie Mitarbeiterin bei PROCESS. E-Mail-Kontakt: redaktion@process.de. Gerd Kielburger ist Publisher von PROCESS. E-Mail-Kontakt: gerd.kielburger@vogel.de.

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