Füllstandmessung und Energieoptimierung

Anspruchsvolle Prozesse fordern zuverlässige Messtechnik

09.12.2014 | Quelle: Process-TV

In der Zement-Produktion herrscht eine anspruchsvolle Prozessumgebung: Abrasive Stoffe, staubige Luft und hohe Temperaturen erschweren die Messung von Prozessparametern.

Trotz dieser extremen Bedingungen muss die Messtechnik zuverlässig und reproduzierbar arbeiten. In dieser fordernden Umgebung kommen verschiedene Messprinzipien zum Einsatz: Ein frei abstrahlendes Radar kann den Füllstand zuverlässig durch dichten Staub messen. Ein kapazitiver Sensor arbeitet präzise, wenn abrasive Materialien im Spiel sind. Ebenfalls im Einsatz sind elektromechanische Messprinzipien, die in hohen Silos unabhängig von Staub eingesetzt werden. Thermische Massedurchflussmessgeräte erfassen die Druckluftverteilung in Normkubikmeter und sorgen für genaue Verbrauchsangaben.
Eine weitere Herausforderung in der Zementindustrie ist es, Rohstoffe und Energie möglichst ressourcensparend einzusetzen. Dafür ist eine präzise Erfassung der einzelnen Verbräuche und die Zuteilung auf Kostenstellen wichtig, um Einsparpotenziale zu erkennen und handeln zu können. Neben gesetzlichen Regularien, die immer schärfere Grenzwerte setzen, spielen Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine zukunftsweisende Rolle bei der Ausstattung mit moderner Messtechnik.
Ein Fallbeispiel wie es funktionieren kann, sehen Sie im Webcast, der u.a. erklärt, wie ca. 1500 Messstellen in der Produktion von Heidelberg Cement arbeiten und welche Vorteile durch Energieotimierung erreichbar sind.