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Rohre / Schläuche / Fittings

Anspruchsvolle Formen

08.02.2007 | Autor / Redakteur: Redaktion PROCESS /

Minimale Produktverluste, geringere Abwasserbelastung durch den Wegfall von Spülprozessen und Senkung der Energiekosten sind nur einige Gründe, die für das Molchen von Rohrleitungen sprechen. Da die Molchtechnik mit sehr unterschiedliche Anforderungen an das Molchergebnis eingesetzt wird, wurde die Norm DIN 2430 hauptsächlich für Anlagen in der chemischen Industrie ausgelegt.

Minimale Produktverluste, geringere Abwasserbelastung durch den Wegfall von Spülprozessen und Senkung der Energiekosten sind nur einige Gründe, die für das Molchen von Rohrleitungen sprechen. Da die Molchtechnik mit sehr unterschiedliche Anforderungen an das Molchergebnis eingesetzt wird, wurde die Norm DIN 2430 hauptsächlich für Anlagen in der chemischen Industrie ausgelegt.

Entscheidende Komponenten einer jeden Molchanlage sind die Molche, die Molcharmaturen, die Rohrleitungssysteme und die Anlagensteuerung. Oftmals wurden dabei die Anforderungen an die Rohrleitung unterschätzt. Dabei ist gerade dieser als unmittelbarer „Molchpartnerin“ und „Lebensader“ der Produkte besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Das Anforderungsprofil molchbarer Edelstahlrohre sieht sehr geringe Abweichungen des Innendurchmessers, minimale Wanddickentoleranzen, glatte Oberflächen und keine inneren Schweißnahtüberhöhungen vor. Da beim Biegen Wanddickenverschwächungen von bis zu etwa 20 Prozent auftreten und bei zu starkem Anziehen der Halterungen auf der Montage Querschnittsveränderungen (Einschnürungen) entstehen können, ist zudem die Festlegung einer Mindestwanddicke zu empfehlen. Dabei sollte die DIN 2430-1 bei der Konzeption neuer Anlagen zugrunde gelegt werden.

Von Anfang an dabei

Auf Initiative von Butting trafen sich 1998 Anwender und Produzenten in Knesebeck, um eine herstellerübergreifende Vereinheitlichung des Molchleitungszubehörs zu erreichen. Die Ergebnisse dienten als Basis für einen Antrag an das DIN-Institut zur Normierung dieser Rohrleitungen. Das Knesebecker Unternehmen hat aber nicht nur entscheidend zur Normung beigetragen, sondern durch Lieferung entsprechender Produkte von insgesamt mehr als 250 Tonnen die Molchleitungstechnik auch etabliert.

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