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Analytica China Analytica China 2012 schließt mit Besucherrekord

Autor / Redakteur: Marc Platthaus* / Marc Platthaus

Mit einem neuen Besucherrekord hat am 18. Oktober die Analytica China in Shanghai geschlossen – fast 17.000 Besucher informierten sich über die neuesten Trends in der Labor- und Analysentechnik. Auch bei Ausstellern und der belegten Ausstellungsfläche wurden neue Bestmarken erreicht.

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(Bild: LABORPRAXIS)

Shanghai/ VR China – Die Labor- und Analysentechnik ist in China angekommen. Dieses Fazit kann man als Besucher der diesjährigen Analytica China ziehen. Nicht mehr wie vor zehn Jahren bei der ersten Veranstaltung als „hässliches Entlein“ belächelt, sondern als veritable Großveranstaltung präsentierte sich die diesjährige Leitmesse für den asiatischen Markt. 16.940 Fachbesucher konnten sich auf 25.000 m2 über die Produkte und Dienstleistungen von fast 600 Ausstellern informieren.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Analytica China in den vergangenen zehn Jahren und auch davon überzeugt, dass dies erst der Anfang einer Erfolgsstory sein wird“, sagte Dr. Martin Lechner, Geschäftsbereichsleiter für Neue Technologien anlässlich der Eröffnungspressekonferenz der Veranstaltung in Shanghai.

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Bedarf nach Analysentechnik in China hoch

Dieser Erfolg kommt aber nicht von ungefähr, denn gerade Messen sind ein gutes Abbild für das Potenzial einer Branche und auch den derzeitigen Bedarf nach Produkten aus diesem Industriezweig. Und der Wunsch der chinesischen Bevölkerung nach sauberem Trinkwasser, sicheren Lebensmitteln und modernen Medikamenten ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. „Mit unseren Produkten können wir dabei helfen, viele der drängenden Probleme Chinas zu lösen“, sagte Mike Shafer, Präsident von Thermo Fisher Scientific China. Auch der Unternehmensverband Spectaris, der 330 deutsche Unternehmen aus der Labor-, Bio- und Analysentechnik vertritt, sieht für seine Mitgliedsunternehmen in China gute Geschäftsmöglichkeiten. Die Spectaris-Unternehmen haben 2011 27% ihres Umsatzes in Asien gemacht, Tendez steigend. Doch nicht nur ausländische Firmen haben sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen in Shanghai präsentiert.

Die Analytica China 2012 zeigte es: Immer mehr chinesische Firmen drängen auf den Markt. Gerade mit Labormöbeln oder Laborequipment wie Zentrifugen, Thermostaten oder Rührern versuchen sie eine Alternative zu den internationalen Unternehmen zu bieten. Ob sich dieser Trend in den kommenden Jahren auch bei den Analysensystemen fortsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Was aber sicher scheint: Die Labor- und Analysentechnikindustrie in China ist erwachsen geworden und mit ihr die Analytica China. Und ähnlich rasant wie sich andere Wirtschaftszweige in diesem Land entwickeln, werden wir sicherlich auch in zwei Jahren wieder neue Besucher- und Ausstellerrekorde von den Veranstaltern für die Analytica China 2014 geliefert bekommen.

* M. Platthaus: Chefredakteur LABORPRAXIS, E-Mail: marc.platthaus@vogel.de

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