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Ergebnis 2. Quartal 2018 Akzo Nobel versucht mit Konzernumbau Erfolgskurs einzuschlagen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Akzo Nobel will ein eigenständiges Paints and Coatings-Unternehmen schaffen und treibt dafür seinen Konzernumbau voran. Phase eins des Umbaus mit Ersparnissen von 25 Millionen Euro hat das Unternehmen im 2. Quartal 2018 abgeschlossen. Die Umsatzrendite konnte so bereits zum Teil gesteigert werden. Investitionen in attraktive Märkte wurden ebenfalls vorgenommen.

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„Dank der disziplinierten Umsetzung der ersten Phase unseres Umbaus in ein eigenständiges Paints and Coatings-Unternehmen schaffen wir eine zweckorientierte Organisationsstruktur und erzielen Kosteneinsparungen“, sagt Akzo Nobel-CEO Thierry Vanlancker.
„Dank der disziplinierten Umsetzung der ersten Phase unseres Umbaus in ein eigenständiges Paints and Coatings-Unternehmen schaffen wir eine zweckorientierte Organisationsstruktur und erzielen Kosteneinsparungen“, sagt Akzo Nobel-CEO Thierry Vanlancker.
(Bild: Akzo Nobel)

Amsterdam/Niederlande – Die Umsatzrendite des Geschäftsbereichs Decorative Paints hat Akzo Nobel aufgrund einer fünfprozentigen Steigerung der Verkaufspreise um 12,2 % gesteigert (2017: 11,6 %). Ein Aufwärtstrend für den Sektor Performance Coatings ist mit einer Umsatzrendite von 11,8 % ebenfalls erkennbar. 2017 lag dieser Wert mit 13,4 % allerdings noch höher. Eine Umsatzsenkung um 3 % und ein bereinigtes Betriebsergebnis von 225 Millionen Euro sind weitere finanzielle Eckdaten des Unternehmens im 2.Quartal 2018. In Rumänien hat Akzo Nobel in der Zwischenzeit das Dekorfarben-Unternehmen Fabryo übernommen. Zudem hat man neue Produktionsanlagen für Pulverbeschichtungen in chinesischen Changzhou eröffnet.

„Für den weiteren Verlauf des Jahres 2018 erwarten wir positive Entwicklungen für Decorative Paints und Performance Coatings, mit Ausnahme von Marine and Protective Coatings, die nach wie vor mit schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen haben“, sagt Thierry Vanlancker, CEO von Akzo Nobel. Die Nachfrage entwickelt sich in verschiedenen Regionen und Segmenten unterschiedlich. Es wird davon ausgegangen, dass die Rohstoffpreise im Jahresverlauf weiter ansteigen, allerdings schwächer als zu Jahresbeginn. Das Unternehmen habe aber stabile Initiativen zur Preisgestaltung und Kosteneinsparprogramme aufgesetzt, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

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