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Geschäftsbericht Q3 2018

Akzo Nobel steigert Profitabilität als eigenständiges Paints and Coatings-Unternehmen

| Redakteur: Alexander Stark

Akzo Nobel CEO Thierry Vanlancker: „Es stimmt mich positiv, was wir trotz schwierigen Marktbedingungen, unter anderem gestiegene Rohstoffpreise und ungünstige Währungseffekte, erreicht haben."
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Akzo Nobel CEO Thierry Vanlancker: „Es stimmt mich positiv, was wir trotz schwierigen Marktbedingungen, unter anderem gestiegene Rohstoffpreise und ungünstige Währungseffekte, erreicht haben." (Bild: Akzo Nobel)

Akzo Nobel hat seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 veröffentlicht. Darin gibt das Unternehmen bekannt, dass seine Profitabilität durch Initiativen zur Preisgestaltung und Kosteneinsparungsprogramme sowohl im Bereich Paints als auch im Bereich Coatings gestiegen ist.

Amsterdam/Niederlande – Das Spezialchemieunternehmen konnte die Umsatzrendite des Geschäftsbereichs Decorative Paints auf 12.1 % steigern (2017: 9,4 %). Auch die Umsatzrendite von Performance Coatings stieg auf 12,2 % (2017: 10,3 %). Dabei trugen höhere Verkaufspreise zur siebenprozentigen Steigerung des Preismix bei.

Durch die Übernahme von Fabryo in Rumänien und Xylazel in Spanien sowie die Erweiterung des Dulux Decorator Centre-Netzwerks in Großbritannien war das Unternehmen in der Lage, seine Marktführungspositionen auszubauen. Am 1. Oktober 2018 wurde der Verkauf von Specialty Chemicals abgeschlossen; 6,5 Milliarden Euro wurden an die Aktionäre ausgeschüttet. Der Abschluss des Verkaufs des Specialty Chemicals-Unternehmens war ein wesentlicher Meilenstein in der Geschichte von Akzo Nobel.

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Das Unternehmen arbeitet weiter an der Umsetzung der Strategie „Winning together: 15 by 20“, indem eine zweckorientierte Organisationsstruktur für ein eigenständiges Paints and Coatings-Unternehmen geschaffen werden. Die Nachfrage entwickelt sich in verschiedenen Regionen und Segmenten unterschiedlich, hieß es in einer Mitteilung. Es wird davon ausgegangen, dass die Rohstoffinflation im Jahresverlauf anhält, allerdings schwächer als zu Jahresbeginn. Man habe stabile Initiativen zur Preisgestaltung sowie Kosteneinsparungsprogramme aufgesetzt, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Nächster Schritt der Umstrukturierung sind weitere Kosteneinsparungen in Höhe von 200 Millionen Euro bis 2020. Zwischen 2018 und 2020 werden Einmalkosten in einer Gesamthöhe von 350 Millionen Euro entstehen.

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