Endklappe Aggressive Flüssigkeiten zuverlässig absperren

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Vorsorglich eingebaute Endklappen erlauben die schnelle Revision von angeschlossenen Anlagenteilen, während das Medium in der Anlage verbleibt. Für beide Einsätze hat SKT Schrupp neue Baureihen entwickelt. Als dichtschließende Armatur zum Absperren aggressiver, flüssiger Medien werden sie sowohl als Anflanscharmaturen und auch als Zwischenflanscharmaturen eingesetzt.

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(Bild: SKT Schrupp)

Die Endklappen besitzen durchgehende, zweifach gelagerte Edelstahl-Wellen mit beiderseitig doppelter Abdichtung sowohl auf der Betätigungsseite als auch auf der Lagerseite. Durch die exzentrische Bauweise der Klappenscheibe setzt der Hersteller eine spezielle Profildichtung statt einer Manschette in die Klappe ein. So wird ein eventueller Austausch der Dichtung einfacher.

SKT bietet mehrere Materialien für unterschiedliche Medien zur Auswahl: Gehäuse und Scheibe können aus PP, PVC und PVDF geliefert werden. Hierzu können die Dichtungsmaterialien wahlweise aus EPDM, FPM und PTFE kombiniert werden. Maximale Betriebstemperaturen bis 110 °C sind zulässig.

Die Klappen werden in durchgehender Baureihe von DN 65 bis DN 600 und mit Flanschen nach DIN, ANSI oder JIS geliefert. Der Kopfflansch nach DIN ISO 5211 nimmt alle gängigen Antriebstypen auf: Neben Handantrieben können pneumatische einfach- oder doppeltwirkende, oder auch elektrische Antrieb eingesetzt werden.

ACHEMA: Halle 8.0, Stand G4

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