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Kunststoffadditive Additive erhalten wertvolle Eigenschaften von recycelten Kunststoffabfällen

| Redakteur: MA Alexander Stark

Additive von Clariant sollen nun auch das Recyceln von etlichen Kunststoffen ohne Polymerabbau ermöglichen. Das kündigte das Unternehmen vor dem Messeauftritt auf der K 2019 an.

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Additive von Clariant ermöglichen nun auch das Recyceln von etlichen Kunststoffen ohne Polymerabbau.
Additive von Clariant ermöglichen nun auch das Recyceln von etlichen Kunststoffen ohne Polymerabbau.
(Bild: Scanderberg Sauer Photography/ Clariant)

Leverkusen – Ergänzend zu den am 21. August bekanntgegebenen „fit for reuse“ Lösungen, mit denen Additive von Clariant recycelbar werden, kündigt das Unternehmen zur K 2019 noch einen weiteren Schritt: das Unternehmen will will zeigen, wie seine Additive auch das Recyceln von Kunststoffabfällen aus Produktions- und Verbraucherquellen erleichtern können, ohne die Leistungseigenschaften des Materials zu beeinträchtigen. So soll Add Works PKG 906 Circle die Hersteller von Verpackungsfolien beim erfolgreichen Recyceln von Polyolefinabfällen ohne Qualitätsverluste unterstützen. Licocene Performance Polymers maximieren dem Unternehmen zufolge die Recycelbarkeit und das Upcyceln von textilen Bodenbelägen und Kunstrasen.

Add Works PKG 906 Circle für Polyolefinfolien soll zur Abfallreduzierung beitragen, weniger Verbrauch von Neumaterial aufweisen, die Kosten optimieren und eine erhöhte Fertigungseffizienz ermöglichen. Die Beimischung dieses Polymerstabilisators soll außerdem eine signifikante Steigerung des Anteils an wiederverwertetem Altmaterial in Folien aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) sicherstellen. Auf diese Weise können Verarbeiter den vermahlenen Ausschuss aus ihrer eigenen Produktion ohne Leistungs- oder Wirtschaftlichkeitseinbußen recyceln, so das Unternehmen. Das Additiv eigne sich besonders gut für die Fertigung biaxial orientierter Polypropylen- (BOPP) Folien, aber auch für Gieß- und Blasfolienverfahren. Der Anteil des wiederverwendeten Produktionsabfalls in der fertigen Folie lasse sich um bis zu 30 % erhöhen. Gleichzeitig soll das Additiv zum Schutz der Schmelze beitragen. Das Additiv macht Kunststoffabfälle wiederverwertbar und steigert die Fertigungseffizienz, ohne die Qualität der Verpackungsfolien zu beeinträchtigen, teilte Clariant mit.

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