ACHEMA 2012 ACHEMA eröffnet mit Paukenschlag

Redakteur: Dominik Stephan

Mit einem sprichwörtlichen Paukenschlag startet in Frankfurt die Leitmesse der Prozesstechnik. Trotz Energiewende und europäischer Schuldenkrise gibt sich die Branche optimistisch: Die Herausforderungen der Zukunft seinen nur mit der Chemie zu meistern, so die einhellige Meinung.

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A drum roll opens Achema 2012.
A drum roll opens Achema 2012.
(Bild: DECHEMA)

„Der Optimismus der Prozessindustrie ist mit Händen zu greifen,“ gab Dr. Michael Thiemann die Marschrichtung vor. Die ACHEMA, als weltgrößte Messe der Verfahrens- und Biotechnologie, vollziehe die Entwicklungen der Branche im Gleichschritt mit.

Größer, vielseitiger und internationaler: Etwa 3.800 Austeller machen Frankfurt für eine Woche zum Mekka der Industrie. Die Veranstalter erwarten an den kommenden fünf Tagen rund 175.000 Besucher aus über 100 verschiedenen Ländern. Das starke Wachstum der Schwellenländer spiegelt sich auch in den zweistelligen Zuwachsraten bei chinesischen und indischen Austellern wieder. Aber auch aus Südkorea, Taiwan, der Türkei oder Polen kommen deutlich mehr Firmen nach Frankfurt, so Thiemann.

In Zeiten der Energiewende, der Klimaschutzdebatte und steigender Ölpreise hat möchte die ACHEMA unter dem Schwerpunkt-Thema „Biobased World“ innovative Lösungen für nachwachsende Rohstoffe und Energieträger aufzeigen und der Diskussion über den damit einhergehenden Tranformationsprozess der Industrie ein Forum bieten.

Daher folgten auf die explosiven Trommelkünstler schlagkräfitge Podiumsdiskussionen: Wo eben Prof. Dr. Uwe Schneidewindt, Präsident des Wuppertaler Institutes für Klima Umwelt und Energie aufruft, die Energiewende und damit einhergehende Prozesse als Chance zu begreifen, malte Deutschlands Klimakritiker Nummer 1, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, RWE-Chef und Autor des umstrittenen Buches „Die Kalte Sonne“ das Gespenst von unerschwinglichen Strompreisen, Netzzusammenbrüchen und einer Abwanderung der Industrie an die Wand.

Die Herausforderungen der Zukunft sind immens – aber, wie der DECHEMA Vorsitzende Dr. Hans Jürgen Wernicke betonte, ohne die Chemieindustrie nicht zu lösen. „Wenn wir über Energie reden, ist immer auch die Chemie beteiligt,“ so Wernicke in Frankfurt. Fünf Tage ACHEMA sind jede Menge Gelegenheit für die Branche zu zeigen, wie viel Energie in ihr steckt.

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