ACHEMA-Wirtschaftspressekonferenz: DECHEMA ACHEMA 2012 steht im Zeichen der Bioökonomie

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Wie kann durch Einsatz erneuerbarer Ressourcen zukünftig die Versorgung mit Energie und Produkten für den Endverbraucher sichergestellt werden? Diese Frage steht im Zentrum der ACHEMA 2012 und zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm.

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Kurt Wagemann auf der ACHEMA-Wirtschaftspressekonferenz: "Die Bioökonomie nimmt auf der ACHEMA einen breiten Raum in fast allen Ausstellergruppen und in vielen Kongressteilen ein." (Bild: Ernhofer)
Kurt Wagemann auf der ACHEMA-Wirtschaftspressekonferenz: "Die Bioökonomie nimmt auf der ACHEMA einen breiten Raum in fast allen Ausstellergruppen und in vielen Kongressteilen ein." (Bild: Ernhofer)

Frankfurt a.M. – Das Thema Bioökonomie nimmt zunehmend eine wichtige wirtschaftlich Rolle ein. Die amtierende dänische EU-Ratspräsidentschaft beziffert den Jahresumsatz der Bioökonomie in Europa mit zwei Billionen Euro und zählt 22 Millionen Beschäftigte im Bereich der Bioökonomie. Fast jeder zehnte Arbeitnehmer in der Europäischen Union ist demzufolge im Bereich der Bioökonomie beschäftigt.

Diese Zahlen spiegeln sich auch bei der Schwerpunktsetzung der ACHEMA 2012 wieder. "Die Bioökonomie lässt sich nicht in eine Fläche oder einen Vortragsstrang bündeln, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch große Teile des Programms", erläutert Professor Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA, den Themenschwerpunkt auf der ACHEMA-Wirtschaftspressekonferenz.

BiobasedWorld als virtuelle Plattform

Die BiobasedWorld ist ein integrierter Teil der diesjährigen ACHEMA und soll verschiedene Gesichtspunkte der Bioökonomie veranschaulichen sowie Experten, Interessierten und Hauptakteuren eine Plattform zum Austausch und Kennenlernen eröffnen.

Rund 700 Aussteller sind unmittelbar dem Themenkomplex der BiobasedWorld zuzurechnen und im Bereich der Biotechnologie, der Life Sciences oder der Biomasseverarbeitung aktiv. Dazu kommen Hersteller von Komponenten, die besonders auf die Biomasseverarbeitung ausgelegt sind, Anbieter von Analytik, Mess- und Regeltechnik für Bioprozesse und die vielen Unternehmen, die in der Prozessentwicklung und –integration tätig sind.

"Insgesamt muss die Grundlage für die Umsetzung der Bioökonomie eine sehr differenzierte und umfassende Betrachtung von Stoff- und Energieströmen, alternativen Nutzungen und Wechselwirkungen sein. Auf jeden Fall setzt sie das Zusammenspiel von Branchen und Akteuren voraus, die bisher weniger in Kontakt waren", erklärt Wagemann den ganzheitlichen Ansatz der ACHEMA.

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