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Upcycling in der Glasherstellung Abfallaufbereitung: vom Staub – zum Brikett – zur Flasche

Redakteur: Gabriele Ilg

Mit rund 1,3 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm unterstützt das BMUB die Wiegand-Glashüttenwerke beim Aufbau eines neuen Verfahrens zur Wiederverwendung von feinen Stäuben aus dem Produktionszyklus.

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(Logo: Umweltbundesamt)

Mit Schließung dieser Kreislauflücke können jährlich 25 000 Tonnen Abfall am Standort Steinbach am Wald vermieden und die gleiche Menge Rohstoffe eingespart werden. Zudem wird der Energieverbrauch gesenkt.

In der Abgasreinigung entstehen feine Stäube sowie Feinkorn bei der Scherbenaufbereitung. Diese bisherigen Abfälle können trotz geeigneter Zusammensetzung nicht wieder eingeschmolzen werden, weil sie den Ofenraum verstauben und damit zu Prozessstörungen und Schäden an der Anlage führen würden.

Nun sollen diese Abfälle erstmals zur Herstellung weiterer Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Dazu wird das Material zu Briketts gepresst. Diese Briketts können zusammen mit Altglas und weiteren notwendigen Primärrohstoffen eingeschmolzen werden.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben

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