Arbeitsmarktbarometer

40 Prozent der deutschen Konzern-Arbeitgeber planen Einstellungen

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Weltweiter Beschäftigungsausblick vorwiegend positiv

Weltweit sind in 42 der 43 untersuchten Länder und Regionen in den kommenden drei Monaten mehr Einstellungen als Entlassungen geplant, wie die Befragung der Manpower Group von mehr als 59.000 Arbeitgebern zeigt. Zum ersten Mal seit dem zweiten Quartal 2008 und der folgenden globalen Rezession gibt es kein einziges Land mit negativem Netto-Beschäftigungsausblick. Schweizer Arbeitgeber erwarten mit einem Wert von null eine insgesamt unveränderte Beschäftigtenzahl.

Verglichen mit dem dritten Quartal 2017 verbessern sich die Aussichten in 23 Ländern und Regionen, in 13 verschlechtern sie sich und in sieben bleiben sie unverändert. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) sind die Aussichten in 24 von 25 Ländern positiv. Verglichen mit dem vorangegangenen Quartal verbessern sich die Aussichten auf mehr Beschäftigung in 13 Ländern, verschlechtern sich in neun und sind in drei unverändert. Gemessen am Vorjahreszeitraum verzeichnen 15 Länder einen optimistischen Trend, acht einen negativen, zwei sind gleichbleibend. Arbeitssuchende in Ungarn haben im vierten Quartal die besten Chancen in der gesamten Region, der saisonbereinigte Netto-Beschäftigungsausblick erreicht hier +18 Prozentpunkte.

Österreich kann mit einem saisonbereinigten Netto-Beschäftigungsausblick von +8 % sechs Prozentpunkte zum Vorquartal und fünf Prozentpunkte zum Vorjahr gutmachen. Doch Österreich geht es ähnlich wie Deutschland: Österreichs Aufschwung sei „made in America“, titeln Zeitungen. Die Wirtschaft wächst schnell. Der Aufschwung hänge jedoch an der Exportnachfrage. Konsumenten hätten die Steuerreform schon wieder vergessen. Im asiatisch-pazifischen Raum ist die Prognose für alle acht untersuchten Länder und Regionen positiv. Einen Nettozuwachs bei den Arbeitnehmern gibt es in fünf Ländern, in zwei steht eine Abnahme bevor und in einem Land bleiben die Beschäftigungsaussichten unverändert. Die Arbeitgeber in Japan und Taiwan zeigen sich weltweit am optimistischsten, den schwächsten Ausblick in der Region prognostiziert China.

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