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CO2-Verbrauch um über 60.000 t reduziert

3M erhält „Energy Star“ zum zehnten Mal in Folge

| Redakteur: Tobias Hüser

Der „Energy Star“ ist eine besonders hohe Anerkennung für Energieeffizienz.
Der „Energy Star“ ist eine besonders hohe Anerkennung für Energieeffizienz. (Bild: 3M)

Weniger Energie, größere Wirkung – der Multitechnologie Konzern 3M setzt auf Energieeffizienz. Für seine Errungenschaften in 2013 hat die US-Umweltbehörde EPA das Unternehmen mit dem „Energy Star“ für nachhaltige Leistungen ausgezeichnet.

Neuss – 3M erhält den Preis bereits zum zehnten Mal in Folge und damit so häufig, wie kein anderes Industrieunternehmen. Mit über 250 Effizienzprojekten in Standorten auf der ganzen Welt konnte das Unternehmen den CO2-Ausstoß um rund 61 700 t reduzieren und etwa 6,3 Millionen Euro einsparen. Auch in Deutschland verringert 3M seinen ökologischen Fußabdruck: Das nordrhein-westfälische Werk in Hilden arbeitet etwa mit einer regenerativen Anlage zur Abluftreinigung. Im bayerischen Werk Landsberg nutzt 3M das Wasser einer Sprinkleranlage als Wärme- und Kältespeicher.

Am Produktionsstandort der Chemie-Tochter Dyneon im bayerischen Burgkirchen entsteht eine weltweit einzigartige Wiederaufbereitungs-Anlage für Hochleistungskunststoffe. Dafür hat man das Up-Cycling Verfahren entwickelt, das der Rückgewinnung von Monomeren aus End-of-Life Fluorpolymer-Abfällen dient. Diese werden pyrolytisch zersetzt und nach dem Aufreinigen des Monomers der Produktion wieder zugeführt.

Dyneon entwickelt Verfahren zur Rückgewinnung von Fluorpolymeren

3M auf der Hannover Messe

Dyneon entwickelt Verfahren zur Rückgewinnung von Fluorpolymeren

14.03.14 - Auf der Industrial Green Tec im Rahmen der Hannover Messe wird 3M ein Verfahren zur Rohstoffrückgewinnung vorstellen. Mit einer Up-Cycling-Anlage will die 3M-Tochter Dyneon den Fluorpolymer-Kreislauf schließen und Polymerabfälle in die Produktion zurückführen. lesen

Der verantwortungsvolle Umgang mit knappen Ressourcen ist seit langem Bestandteil der Unternehmenskultur. Seit 1973 laufen weltweite Programme zum nachhaltigen Wirtschaften. Heute analysiert der Konzern regelmäßig jede Anlage auf Energieeffizienz. An großen Standorten gibt es eigene Teams, die für ein sinnvolles Energiemanagement verantwortlich sind. In einer Datenbank werden die Effizienz-Konzepte gesammelt, sodass alle Standorte vom Know-how innerhalb des Konzerns profitieren können. In 20 Jahren verringerte 3M so seinen weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen um 72 Prozent.

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