Entwicklungspartnerschaft von Aucotec und Unitec 3D-Anlagenplanung und 2D-Engineering vereint

Redakteur: Marion Henig

Aucotec und Unitec wollen über eine Entwicklungspartnerschaft eine herstellerübergreifende Kommunikationsplattform schaffen, die die 3D-Anlagenplanung mit dem zweidimensionalen Fließbild und dem dazugehörigen elektrotechnischen Detailengineering verbindet.

Anbieter zum Thema

Aucotec und Unitec wollen eine herstellerübergreifende Kommunikationsplattform entwickeln, die 3D-Anlagenplanung und 2D-Engineering vereint
Aucotec und Unitec wollen eine herstellerübergreifende Kommunikationsplattform entwickeln, die 3D-Anlagenplanung und 2D-Engineering vereint

Hannover – Alle gängigen 3D-Systeme zur Modellierung von prozesstechnischen Anlagen und Maschinenbaukonstruktionen sollen sich künftig in einer neutralen Kommunikationsplattform mit der 2D-EMR- und P&ID-Lösung von Aucotecs datenbankbasierter Software Engineering Base verknüpfen lassen: Das ist das gesetzte Ziel einer Entwicklungspartnerschaft, die die Aucotec AG und die Unitec Informationssysteme GmbH geschlossen haben.

Als Entwickler der Basistechnologie für die offene Kommunikationsplattform und 3D-Experte sei Unitec laut eigener Aussage zudem in der Lage, weitere Systeme und Disziplinen zu integrieren.

„Die neue, offene Plattform wird das von vornherein kooperativ angelegte, durchgängige Engineering Base für 2D-Entwicklungen mit jeder gewünschten Toplösung der 3D-Welt verbinden. Alle Beteiligten im Entstehungsprozess einer Anlage arbeiten so direkt mit den Informationen der anderen Disziplinen - auch an verschiedenen Standorten. Diese Kombination von Offenheit und Professionalität ist einzigartig", so Uwe Vogt, Entwicklungs-Vorstand bei Aucotec.

Der Prototyp habe bereits seine erste Bewährungsprobe bestanden. Von der Anlagenstruktur bis zu den Objekteigenschaften sollen alle Informationen und Logiken der 3D-Welt mit denen aus Fließbild und Detail-Engineering navigierfähig verknüpft werden. Auch Zulieferdaten würden sich anbinden lassen, ohne dass das entsprechende Autorenwerkzeug angeschafft werden müsse. Unabhängig vom Spezialwissen der jeweils anderen Disziplinen und mit optimiertem Lizenzaufwand könnten Verfahrenstechniker, Mechanik-, MSR- und Elektrotechnik-Profis mit allen relevanten Daten arbeiten und einen einzigartigen Überblick über die komplette Anlage erhalten. „Mit reinen Schnittstellen zwischen den Systemen wäre man viel zu unflexibel“, sagt Frank Mayland, Geschäftsführer bei Unitec. Dank der Multi-CAD-Fähigkeit der Integrations-Plattform seien Kompromisslösungen, die als günstige Allrounder meist nur einen Teil der Aufgabenstellungen in der notwendigen Tiefe beherrschen, passé. „Hier geht es um Gewerke-übergreifende Synergien und die Überbrückung von Insellösungen durch Integration und Prozessautomatisierung“, betont Frank Mayland.

(ID:29180470)