Wirkstoffabgabesysteme 25 Millionen Euro Finanzspritze für Pharmaunternehmen AMW

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt AMW 25 Millionen Euro zur Verfügung. Das Spezial-Pharmaunternehmen hat sich auf neuartige Wirkstoffabgabesysteme spezialisiert. Mit dem Geld kann AMW in seinem Werk am Firmensitz in Warngau sowie bei der Tochtergesellschaft Endomedica in Halle die Entwicklung innovativer Arzneimittel ausweiten, klinische Studien durchführen und die Produktionskapazität ausbauen. In Warngau soll hierzu ein neues Gebäude für Forschung und Produktion mit spezieller Fertigungstechnologie und Laborausrüstung entstehen.

Die Europäische Investitionsbank hat an AMW eine Finanzierung vergeben.
Die Europäische Investitionsbank hat an AMW eine Finanzierung vergeben.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Warngau – AMW hatte einen zusätzlichen Kapitalbedarf angemeldet, da laut dem Unternehmen mehrere Forschungsprojekte kurz vor der Marktreife stehen. Man habe nach einer Finanzierungsoption gesucht, die auf den F&E-Bereich ausgerichtet ist: „Diese spezielle Finanzierung ist aus unserer Sicht ideal, um unser Wachstumstempo zu halten – denn sie erlaubt uns, medizinische Behandlungslücken bei schweren Krankheiten zu schließen. Wenn wir unsere F&E-Projekte forcieren, können wir uns als wichtiger europäischer Hersteller neuartiger Wirkstoffabgabesysteme an milliardenschweren Märkten, zum Beispiel für die Behandlung von Diabetes oder Brustkrebs, positionieren und wachsen“, erklärt Wilfried Fischer, Gründer und Geschäftsführer von AMW.

Die Finanzierung wurde durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ermöglicht. Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken. „Die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovationen mit wichtigen Gesundheitseffekten ist eines der zentralen Anliegen der Europäischen Investitionsbank“, sagt EIB-Vizepräsident Ambroise Fayoll.

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