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Chemieunfall in Tianjin

Zehn chinesische Chemieunternehmen müssen weg

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Durch die Explosion beschädigtes Gebäude.
Durch die Explosion beschädigtes Gebäude. (Bild: Voice of America/美国之音, wikipedia/commons)

Sechs Monate nach dem verheerenden Unfall in China, geben die chinesischen Behörden bekannt, dass zehn Chemieunternehmen den Standort verlassen müssen. Das geht aus einer Korrespondentenmeldung von Associated Press hervor.

Sechs Monate nach dem Unfall in Tianjin, wollen die chinesischen Behörden, laut einer Meldung von Associated Press , zehn Chemieunternehmen vom Standort entfernen. Bei der Explosion eines Chemielagers in Tianjin waren damals laut Meldung der chinesischen Behörden, 173 Menschen ums Leben gekommen. Grund für die Katastrophe war die Tatsache, dass zwischen den Chemiefabriken und der Wohnbebauung keinerlei Sicherheitsabstände eingehalten worden war. Als gesetzliche vorgeschriebenen Abstand gaben die Behörden 1 Kilometer Entfernung an.

Laut Agentur-Meldung seien bei einem Audit von 538 Chemieunternehmen 85 Firmen mit Problemen aufgefallen. Zwei seien Anfang des letzten Monats geräumt worden, was Kosten von vier Milliarden Dollar verursacht hätte.

Um welche Firmen es sich handelt, geht aus der Agenturmeldung nicht hervor.

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