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Magnetkupplungspumpen

Worauf Sie bei Magnetkupplungspumpen mit Kunststoffauskleidung achten sollten

28.04.2009 | Autor / Redakteur: Thomas Wuersch / Dr. Jörg Kempf

Die MKPL (MagnetkupplungsPumpe „Lined“) ist eine korrosionsfeste, hermetisch dichte Pumpe mit Metallpanzer aus EN-GJS-400-18 (GGG 40.3) und massiver PFA-Auskleidung. Ein Nenndruck von PN 16 sowie eine Vakuumfestigkeit, auch bei hohen Temperaturen bis 200 °C, erlauben ein breites Anwendungsspektrum.

Die Wirtschaftlichkeit einer Investition rechnet sich selten nur durch den Anschaffungspreis. Aussagekräftiger sind die gesamten Lebenszykluskosten. Bei Magnetkupplungspumpen fällt der Löwenanteil auf die Energiekosten, gefolgt von Unterhalts- und Ersatzteilkosten. Kleine Unterschiede in der Konstruktion haben hier oft eine große Wirkung.

In der pharmazeutischen und chemischen Industrie werden zunehmend Magnetkupplungspumpen mit Kunststoffauskleidung eingesetzt, die Pumpen mit Gleitringdichtungen ersetzen. Die verbesserten Eigenschaften von Magnetkupplungspumpen ermöglichen es heute, auf Gleitringdichtungen zu verzichten und herkömmliche Gleitringdichtungspumpen zunehmend aus ihren traditionellen Einsatzgebieten zu verdrängen.

Selbst hohe Temperaturen von bis zu 200 °C, Vakuumfestigkeit sowie Feststoffe stellen keinen Hinderungsgrund für ausgekleidete Magnetkupplungspumpen mehr dar. Verbesserte Konstruktionen und Herstellprozesse erlauben größere Pumpen, und ausgekleidete Magnetkupplungspumpen bewältigen Fördermengen über 400 Kubikmeter pro Stunde und Förderhöhen über 85 Meter problemlos.

Für den Anwender lohnt es sich, bei Magnetkuppelungspumpen mit Kunststoffauskleidung einen Blick auf die konstruktiven Details zu werfen, denn nicht alle Pumpen genügen anspruchvollen Anforderungen. Vor allem beim Fördern gefährlicher Stoffe, z.B. Salzsäure, Schwefel- oder Salpetersäure und bei schwierigen Anwendungen (extreme Temperaturen und/oder Drücke, Feststoffe) lohnt es sich, das Produkt, welchem man sein Vertrauen schenken möchte, genau unter die Lupe zu nehmen.

Den größten Teil der Lebenszykluskosten machen die anfallenden Energiekosten aus. Ein geschlossenes Laufrad mit optimiertem Wirkungsgrad ermöglicht meistens eine geringere Motorendimensionierung und damit eine Minimierung der Energiekosten. Die verbleibenden Kosten sind Unterhalts- und Ersatzteilkosten. Hier gilt es der Lagerung die größte Aufmerksamkeit zu schenken, denn die meisten Pumpenschäden sind Lagerschäden. Die Robustheit der Lagerung wird durch ihre Materialselektion sowie ihre konstruktiven Eigenschaften optimiert: Je grösser und robuster die Lagerung, umso länger ist ihre Lebensdauer. Doch auch eine Auswahl des richtigen Kunststoffs, eine optimierte Verankerung der Auskleidung sowie eine hochwertige Konstruktion des Spalttopfs helfen mit, die Lebensdauer der Pumpe zu verlängern. Und sollte das Risiko einer Spalttopf-Leckage noch weiter minimiert werden müssen, eignen sich technisch optimierte Spalttopfüberwachungssysteme. Zu guter Letzt kann auch bei der Kunststoff-beschichteten Pumpenwelle gespart werden. Im angefügten Whitepaper werden die sieben wichtigsten Entscheidungskriterien im Detail vorgestellt.

ACHEMA Halle 8.0, Stand K35-L37

Der Autor ist Marketingleiter bei der CP Pumpen AG

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