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Wie Sabic mit Polyethylen aus nachwachsenden Rohstoffen Getränkekartons nachhaltiger macht

| Redakteur: Manja Wühr

Niels Petter Wright, CEO von Elopak: „Das zertifizierte SABIC Polyethylen aus erneuerbaren Rohstoffen unterstützt uns dabei, die Produkt- und Systemklimabilanz weiter zu senken.“
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Niels Petter Wright, CEO von Elopak: „Das zertifizierte SABIC Polyethylen aus erneuerbaren Rohstoffen unterstützt uns dabei, die Produkt- und Systemklimabilanz weiter zu senken.“ (Bild: Sabic/Elopak)

Immer mehr Verbraucher wissen um ihren CO2-Footprint und fordern klimaneutrale Verpackungen. Das Verpackungsunternehmen Elopak will bis 2020 absolute Nachhaltigkeit zu erzielen. Welche Rolle dabei das Chemieunternehmen Sabic spielt, lesen Sie hier...

Sittard/Niederlande – Das Verpackungsunternehmen Elopak produziert pro Jahr 13 Milliarden Verpackungskartons für flüssige Lebensmittel, die in über 100 Länder verkauft werden. Diese sollen bis 2020 vollkommen nachhaltig sein. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sind Getränkekartons, die zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind. Bereits 2014 konnte Elopak einen Verpackungskarton einführen, der zu vollkommen aus nachwachsenden Rohstoffen produziert wird. Der FSC-zertifizierte Karton macht jedoch nur 75 % des Endprodukts aus. Für die verbleibenden 25 % jedoch musste das Unternehmen ein wirklich nachhaltiges Beschichtungsmaterial finden.

Bessere Klimabilanz mit nachhaltigem Polyethylen

Hier kommt Sabic ins Spiel: Das Chemieunternehmen bietet sowohl erneuerbares Polyethylen (PE) als auch Polypropylen (PP) an und ist nach ISCC Plus zertifiziert. ISCC ist eines der führenden Zertifizierungssysteme für Nachhaltigkeit und Treibhausgasemissionen. Niels Petter Wright, CEO bei Elopak, sagt: „Das zertifizierte Sabic-Polyethylen aus erneuerbaren Rohstoffen unterstützt uns dabei, die Produkt- und Systemklimabilanz weiter zu senken.“ Das zertifizierte erneuerbare LDPE nExCoat5 wird im Sabic eigenen Hochdruck-Clean Turbular Reactor (CTR) in Verbindung mit einer weiteren eigenpatentierten Technologie produziert. Das so hergestellte Granulat kann Typen mit einem Schmelzindex von 4 bis 8 ersetzen. Dadurch kann Elopak Lagerkosten reduzieren und Produktionsprozesse vereinfachen. Zusätzlich sei die Klimabilanz des nachhaltigen Polyethylens im Vergleich mit den am Markt verfügbaren Standard-Typen um 15 bis 20 % niedriger, so Sabic.

Mark Vester, Senior Business Director bei Sabic, fasst zusammen: „Die Lebenszyklusanalyse zeigt, dass unsere zertifizierten erneuerbaren Polyolefine sehr niedrige Umweltauswirkungen haben. Sabic liefert Elopak ein Material, das, mit der Ausnahme, dass es aus einem erneuerbaren Rohstoff hergestellt wurde, dem herkömmlichen Polyolefin gleicht. Die Rohstoffe aus denen die zertifizierten erneuerbaren Polyolefine produziert werden, stammen aus Abfallstoffen, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungskette stehen. Unser Material ist durch das ISCC-System zertifiziert (International Sustainability & Carbon Certification), sodass die Nachhaltigkeit des Produkts belegt und auditiert ist.“

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