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Einsatz von Mehrkopfwaagen

Tulip verpackt Cocktailwürstchen mit dem „hungrigen Monster“

| Autor / Redakteur: Herbert Hahnenkamp* / Anke Geipel-Kern

Die Linie integriert zwei Mehrkopfwaagen CCW-RV, die wahlweise Schalen oder Beutel befüllen.
Die Linie integriert zwei Mehrkopfwaagen CCW-RV, die wahlweise Schalen oder Beutel befüllen. (Bild: Ishida)

Leistungsstarke Mehrkopfwaagen sind das Herzstück einer neuen Hochleistungsverpackungsmaschine, die Cocktailwürstchen in Schalen und Schlauchbeutel verpackt. Hoher Durchsatz bei minimalem Produktverlust und hoher Flexibilität – diese Anforderungen galt es zu erfüllen.

Das Ergebnis beeindruckt: Die Anlage kann pro Stunde 2,7 Tonnen bzw. 270 000 Stück der Würstchen verpacken. Wegen ihres enormen Produktionsdurchsatzes bekam die Linie von den Tulip-Mitarbeitern den Spitznamen „Hungriges Monster“ verpasst. Ishida konzipierte eine Verpackungsanlage zur Abfüllung der Cocktailwürstchen, wahlweise in Schalen für den LEH oder in Schlauchbeutel für die Systemgastronomie.

Zentrale Elemente der Linie sind zwei Mehrkopfwaagen der Baureihe CCW-RV, die weltweit leistungsstärksten Maschinen dieser Art. Eine 24-köpfige Waage bestückt die Tiefziehmaschine und alternativ ein 14-köpfiges Waagenmodell die Schlauchbeutelmaschine. Ishida realisierte noch weitere Komponenten der Verpackungslinie, wie die anspruchsvolle Produktzuführung und ein spezielles Verteilsystem, das bei der Schalenverpackung zum Einsatz kommt.

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Ausschlaggebend für den Erfolg der neuen Linie ist die Kombination von hohem Durchsatz mit minimalem Produktverlust und ihre Flexibilität angesichts vielfältiger Verpackungs- und Produktionsanforderungen bei Tulip.

Schnelle Reaktion auf Marktanforderungen

Zur Einhaltung der Kühlkette muss Tulip die Produktion permanent aufrechterhalten. Im Falle von Unterbrechungen, beispielsweise durch Wechsel der Verpackungsformate, wird daher der Produktstrom umgeleitet und zwischengelagert.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, die neue Verpackungslinie mit einer anderen Linie zu verbinden, falls deren Produkte einmal mit Höchstleistung verarbeitet werden sollen. Tulip kann so auf kurzfristige Marktanforderungen reagieren. Beispielsweise steigt bei bestimmten Fleischprodukten der Absatz sprunghaft um 20 %, wenn ein sonniges Wochenende vorhergesagt ist. Die erforderlichen Einstellungen lassen sich bequem an einer zentralen Steuerung vornehmen.

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