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Kreiselpumpe

Trockenlaufende Spezial-Kreiselpumpe spart Geld, Zeit und Nerven

| Autor / Redakteur: Annette van Dorp / Dr. Jörg Kempf

Hohe Temperaturen, toxische Medien, gas- und/oder feststoffhaltige Förderflüssigkeiten? Für die DryRun kein Problem. (Bild: Bungartz)
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Hohe Temperaturen, toxische Medien, gas- und/oder feststoffhaltige Förderflüssigkeiten? Für die DryRun kein Problem. (Bild: Bungartz)

„Die hermetisch abgedichtete Kreiselpumpe durchbricht alte Grenzen der magnetgekuppelten Pumpen hinsichtlich Betriebsweise und zulässiger Feststoff- und Gasanteile im Fördermedium“ – so das Urteil von PROCESS in der Ausgabe 9-2007 über eine neue Magnetkupplungspumpe. Mittlerweile sind gut zweieinhalb Jahre ins Land gegangen; Zeit also, um nachzufragen, wie sich die trockenlaufende Horizontalpumpe im täglichen Einsatz bewährt.

Das Vor-Ort-Szenario ist „heiß“, im wahrsten Sinn des Wortes: Bei 240 °C liegt die Temperatur der Säure, mit der es die MPCHDryRun in einem ihrer inzwischen zahlreichen Einsätze u.a. zu tun hat. Die Flüssigkeit – sie ist gashaltig und enthält zudem Anteile von Salpetersäure – steht unter einem geringen Systemdruck von 30 mbar – mit der Folge, dass es beim Einsatz von Standardpumpen mit geschlossenem Laufrad häufig zu Unterbrechungen der Förderung kam. Was bei der trockenlaufende Horizontalpumpe des Spezialpumpenherstellers Bungartz als hervorstechende Eigenschaft gilt („sie läuft auch, wenn sie trocken läuft“) führt bei den üblichen Pumpen zu erheblichen Gleitlagerschäden, die der wiederholte Trockenlauf nach sich zog.

Um derartige Ausfälle, die sowohl wegen der Materialschäden als auch mit Blick auf die verlorengegangene Zeit kostenintensiv zu werden drohen, fortan zu vermeiden, entschlossen sich die Verantwortlichen im Herbst vergangenen Jahres, die vorhandene magnetgekuppelte Kreiselpumpe gegen eine MPCHDryRun mit offenem Laufrad auszutauschen. Während die ursprünglich installierte Pumpe durchschnittlich mindestens einmal pro Quartal mit Ausfällen zu kämpfen hatte, läuft die DryRun seit ihrem Einsatzbeginn im Oktober 2009 störungsfrei.

„Selbst die in diesem Einsatzfall hohe Produkttemperatur von 240 °C ist für unsere Pumpe nicht ungewöhnlich“, erklärt Frank Bungartz, in dritter Generation Geschäftsführer des Düsseldorfer Pumpenspezialisten, „die DryRun kann mit Fördermedium-Temperaturen bis 400 °C problemlos umgehen.“ Möglich macht dies die eingebaute Barriere zwischen Produkt- und Lagerraum, welche die Wärmeübertragung auf den Lagerträger minimiert – so beträgt im geschilderten Einsatzszenario die Lagertemperatur lediglich 51 °C auf der Pumpen- bzw. 25 °C auf der Motorseite (weiteres Beispiel s. Diagramm). Die hochwirksame Wärmeabschottung erlaubt die Verwendung der MPCHDryRun selbst bei extrem heißen Medien, etwa bei Flüssigkeitsschmelzen.

Ergänzendes zum Thema
 
Auf einen Blick: Die wichtigsten Erfolgsspezifikationen

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