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Grünstromzertifikate

Tetra Pak will ab 2030 nur noch erneuerbare Energie nutzen

| Redakteur: Tobias Hüser

Blick auf der Tetra Pak-Produktionswerk im chinesischen Kunshan
Blick auf der Tetra Pak-Produktionswerk im chinesischen Kunshan (Bild: Tetra Pak)

Tetra Pak bezieht mehr als ein Drittel seines weltweiten jährlichen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen. Zu Jahresbeginn erwarb das Unternehmen Grünstromzertifikate (I-RECs) für sämtliche Produktionsstätten in China. Damit konnte Tetra Pak den Anteil an grünem Strom, der 2015 noch bei 22 % lag, deutlich steigern. Ab 2030 soll er bei 100 % liegen.

Lausanne/Schweiz, Hochheim – Tetra Pak unterhält in China vier Produktionswerke, ein Produktentwicklungszentrum und ein Werk für Prozessanlagen. Seit Anfang dieses Jahres hat das Unternehmen I-REC-Zertifikate erworben, die dem Gesamtstromverbrauch dieser Werke einschließlich des regionalen Hauptsitzes in Shanghai entsprechen. Die Zertifikate enthalten einen Nachweis, dass der bezogene Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Sie wurden über die South Pole Group, einem der weltweit führenden Anbieter für Nachhaltigkeitslösungen, beschafft.

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„Wir haben uns im vergangenen Jahr der RE100-Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels angeschlossen. Damit verpflichtet sich Tetra Pak bis 2030 seinen gesamten Energiebedarf zu 100 % aus erneuerbaren Quellen zu decken“, sagt Charles Brand, Executive Vice President, Product Management and Commercial Operations bei Tetra Pak. RE100 ist eine weltweite gemeinschaftliche Wirtschaftsinitiative unter Führung der The Climate Group in Zusammenarbeit mit dem CDP, mit dem Ziel, die Nachfrage und Bereitstellung von regenerativem Strom zu fördern. I-RECs sind eine vertragliche Vereinbarung zwischen Stromerzeuger und Stromverbraucher. Sie enthalten einen Nachweis, dass der bezogene Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

In Schweden deckt Tetra Pak ebenfalls den gesamten Stromverbrauch seiner Werke zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen. Jährlich bezieht das Unternehmen 60 GWh Ökostrom aus schwedischen Windkraftanlagen.

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