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Ultraschall-Handmessgeräte

Detektion von Undichtheiten mit mobilen Ultraschall-Handmessgeräten

07.09.12 | Redakteur: Gabriele Ilg

Mithilfe moderner Ultraschallprüftechnik lassen sich Druckluftleckagen rechtzeitig orten und so der Reparaturbedarf ermitteln.
Mithilfe moderner Ultraschallprüftechnik lassen sich Druckluftleckagen rechtzeitig orten und so der Reparaturbedarf ermitteln. (Bild: Sonotec)

Die Detektion von Undichtheiten mit den mobilen Ultraschall-Handmessgeräten der Sonaphone-Serie von Sonotec ist eine schnelle und effektive Methode zur Kontrolle von Druckluft-, Stickstoff- und Vakuumnetzen.

Für den industriellen Transport von Gasen und Flüssigkeiten sind Rohrleitungen die günstigste Alternative. Dabei ist die Dichtheit der Rohre von entscheidender Bedeutung, um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten, Materialverluste zu vermeiden und die Kosten zu kontrollieren. Die Ursachen für Undichtheiten sind Verschleiß, Verunreinigungen oder Montagefehler. Sie lassen sich mit entsprechenden regelmäßigen Inspektionen und Wartungsmaßnahmen rechtzeitig erkennen und beseitigen.

Für das Aufspüren der Leckagen werden Geräte angeboten, die auch für den Menschen unhörbare Lecks mittels Ultraschalltechnologie registrieren und die Schallschwingungen in optisch oder akustisch wahrnehmbare Informationen umwandeln. Die Geräte geben die Messwerte wahlweise als digitale Pegelwerte oder LED-Balkenanzeige im LC-Display aus oder zeigen sie als Prüfsignale über eingebaute Lautsprecher oder Kopfhörer an. Eine niedrige Anzeige oder ein schwacher Geräuschpegel deuten auf geringe Verluste am Leck hin, hohe Pegelwerte und laute Geräusche bei gleichem Sondenabstand auf größere Verluste.

Die Geräte der neuen Baureihe spüren die Leckagen millimetergenau auf, sind leicht zu bedienen und können zur Mobilitätserhöhung wahlweise mit einem beweglichen Ultraschallmikrofon, einer Teleskopstange oder einem Parabolspiegel, dem Sonospot, ausgerüstet werden. Damit erhöhen sich die Reichweiten auf bis zu 20 Meter. Mehrzweckgeräte wie das Sonaphone M oder das Sonaphone E (E = explosionsgeschützt) verfügen über einen integrierten Datenlogger zur Speicherung von manuell erfassten Einzelprüfwerten oder alternativ die Aufzeichnung von Datensätzen im Rahmen geplanter Verlaufsprüfungen an vorher definierten Prüforten. Über eine USB-Schnittstelle können dank spezieller Software alle Daten ausgelesen und am PC später in Excel-Dateien ausgewertet werden.

Der Vorteil der Ultraschall-Methode liegt in ihrer einfachen Handhabung. Die gefundene Stelle wird markiert und anschließend repariert. Damit ist diese Methode schnell und effizient: Teure Prozessgase gehen nicht mehr verloren und Druckluftverluste lassen sich wirkungsvoll verringern.


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