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Innovationsmanagement

So nutzen Unternehmen die unterschätzte Ressource Mitarbeiterideen besser

| Autor / Redakteur: Dr. Consuela Utsch / Matthias Back

Mitarbeiter müssen mehr in innovative Prozesse eingebunden werden.
Mitarbeiter müssen mehr in innovative Prozesse eingebunden werden. (Bild: gemeinfrei/Jarmoluk / CC0)

Häufig sorgen übergreifende Tätigkeitsbereiche und Verantwortlichkeiten sowie der ständige Wechsel der Mitarbeiter zwischen Projekt- und Tagesgeschäft zu Intransparenz, Überlastung und verschenkten Möglichkeiten für Innovationen und Kreativität. Dabei spielen gerade diese Spezialisten für Unternehmen im digitalisierten Zeitalter eine enorme Rolle.

Die Anforderungen an Unternehmen und ihre Mitarbeiter steigen durch die Digitalisierung und die wachsende Komplexität der Aufgaben stetig. Übergreifende Tätigkeitsbereiche und Verantwortlichkeiten sowie ein ständiger Wechsel der Mitarbeiter zwischen Projekt- und Tagesgeschäft erschweren Geschäftsführern und Abteilungsleitern den Überblick über die jeweiligen Verantwortungsbereiche. Die Folge: Intransparenz, überlastete Spezialisten und fehlende Möglichkeiten für Innovationen und Kreativität.

Dabei ist die Innovationskraft für Unternehmen im digitalen Zeitalter von enormer Bedeutung. Die Optimierung von Prozessen und die Entwicklung neuer Services halten Unternehmen wettbewerbsfähig oder bieten gar Alleinstellungsmerkmale gegenüber der Konkurrenz. Mit AQRO haben wir eine Methode konzipiert, um die Entwicklung produktiver Ideen zu stärken und die Innovationskraft im eigenen Unternehmen effizient zu unterstützen.

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28.07.17 - Die Produktion im Chempark Krefeld-Uerdingen läuft auf Hochtouren - nicht nur was die Chemie angeht, sondern auch was das Austüfteln neuer Geschäftsideen betrifft. Jeder einzelne Mitarbeiter von Covestro hat die Möglichkeit das Unternehmen mit eigenen, innovativen Lösungen voranzubringen. Was genau hinter dem Projekt steckt, lesen Sie bei uns. lesen

Digitalisierung treibt Innovationen voran

Innovative Ideen sind in der Lage, einzigartige neue Services und einen Mehrwert für den Kunden zu bilden. Der wichtigste Treiber für diese Innovationen ist heute die Technologie. Für Unternehmen heißt das: Sie müssen überlegen, wie die Technologien bestmöglich für die Gestaltung innovativer Produkte verwendet werden können.

Bei der Entwicklung dieser innovativen Ideen werden die eigenen Mitarbeiter häufig nur unzureichend bis gar nicht mit einbezogen. Dabei liegen in den Mitarbeiterideen oftmals große Potenziale. Die umgesetzten Weiterentwicklungen und Produkte machen ein erfolgreiches Ideenmanagement für Unternehmen lukrativ, ebenso wie die daraus entstehenden Einsparungen. Diese allein treiben die Digitalisierung allerdings nicht voran.

Freiräume zum Freidenken schaffen

Für die deutschen Unternehmen stellt sich die Wichtigkeit digitaler Innovationen zwar immer deutlicher heraus, dennoch nutzen sie die sich ergebenden Chancen nur unzureichend. Um die Innovationskraft voran zu bringen, müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern entsprechenden Freiraum für Ideen ermöglichen. Zu empfehlen ist ein rollenbasierter Ansatz, der den Mitarbeitern störungsfreie und stressfreie Zeitfenster einräumt.

Diese Zeitfenster gewähren den Mitarbeitern die Nutzung von Techniken und Aktivitäten zur Förderung der Innovationskraft. Das können unter anderem Spaziergänge sein oder sportliche Aktivitäten. Besonders positiv ist die Tatsache, dass Mitarbeiter durch den rollenbasierten Ansatz die Chance haben, Innovationen auf Grundlage der aktuellen Kenntnisse im Unternehmen zu entwickeln.

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30.06.17 - Der Ludwigshafener Chemieriese BASF möchte die Chancen der Digitalisierung noch stärker nutzen. Im Fokus stehen dabei Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen setzt auf digitale Chemieforschung mit allen ihren Werkzeugen und Einsatzgebieten, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und die internationale Kommunikation zu erleichtern. lesen

„Diese Innovationen können erfolgreicher umgesetzt werden, weil dafür genug „Bodenhaftung“ vorhanden ist.“ Es empfiehlt sich, zusätzlich entsprechende Projekt- und Aufenthaltsorte zu initiieren, in denen die Mitarbeiter sich kreativen Gedankengängen widmen können. Denn häufig begünstigt neben dem Gang in die freie Natur schon ein Wechsel des Raumes die Entwicklung neuer Ideen.

Daneben ist auch die Bearbeitung kreativer Fragen und Aufgabenstellungen in einem Team ein guter Ansatz. Die Teammitglieder halten sich in Absprache mit dem Unternehmen das gleiche Zeitfenster für kreatives Brainstorming frei. Der Vorteil liegt bei dieser Bearbeitungsweise klar auf den unterschiedlichen Blickwinkeln. Durch die verschiedenen Perspektiven werden Themen vielfältiger unter anderen Aspekten beleuchtet.

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