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Digitalisierung

Siemens sieht sich als Gestalter der Wertschöpfungsprozesse

| Autor / Redakteur: Gerd Kielburger / Matthias Back

Am Dienstag, den 1. März, fand die traditionelle Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe statt. Das Foto zeigt von links nach rechts: Ralf Christian, CEO der Division Energy Management, Dr. Jürgen Brandes, CEO der Division Process Industries and Drives Division, Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory, und Moderator Peter Jefimiec.
Am Dienstag, den 1. März, fand die traditionelle Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe statt. Das Foto zeigt von links nach rechts: Ralf Christian, CEO der Division Energy Management, Dr. Jürgen Brandes, CEO der Division Process Industries and Drives Division, Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory, und Moderator Peter Jefimiec. (Bild: Siemens)

Siemens treibt die Digitalisierung in den Industrien weiter voran. Mit Blick auf die Hannovermesse im April dieses Jahres präsentiert das Unternehmen jetzt seine neuesten Entwicklungen und Dienstleistungen bei Energieverteilung, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Industriesoftware, um flexiblere und schnellere Wertschöpfungsprozesse in den produzierenden Unternehmen zu ermöglichen - auch und vor allem in den Prozessindustrien.

Nürnberg - Wie sieht das digitale Unternehmen der Zukunft aus? Das wissen Unternehmenslenker in den Anwenderindustrien oftmals nur vage zu formulieren. Klar ist aber, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen Industrieunternehmen zentralen Herausforderungen gegenüber wie Time-to-Market verkürzen, Flexibilität und Effizienz erhöhen – und das alles bei immer höherer Qualität. Bei Siemens ist man sich sicher, diese Herausforderungen nur mit einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Prozesse in der gesamten Wertschöpfungskette verbessert, lösen zu können.

Vor diesem Hintergrund hat der Automatisierungs- und Industriesoftware-Konzern sein Angebot für durchgängig digital arbeitende Unternehmen kontinuierlich weiter ausgebaut. Auf der Hannover Messe 2016 präsentiert Siemens den Besuchern zahlreiche Innovationen in Energieverteilung, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Industriesoftware.

Die vier Eckpfeiler für eine digitale Transformation zeigen sich für Siemens in durchgängigen Software-Tools und -Systeme, industrietaugliche Kommunikations- und Sicherheitslösungen sowie datenbasierte Services. mit deren Hilfe können produzierende Unternehmen flexiblere und schnellere Wertschöpfungsprozesse gestalten und damit gezielter auf individuelle Wünsche ihrer Kunden eingehen, deutlich schneller auf neue Marktanforderungen reagieren und auch einfacher komplett neue Geschäftsmodelle erschließen.

Industrie 4.0 Lösungen schon jetzt möglich?

Mit der kürzlich bekanntgegebenen beabsichtigten Übernahme des auch in Deutschland tätigen US-Unternehmens CD-adapco hat Siemens einen wichtigen Schritt zur Angebotserweiterung für das "Digital Enterprise" gemacht. "Durch die Erweiterung unseres Portfolios von industriellen Simulations-Tools um das am Markt führende Softwarewerkzeug zur Strömungssimulation (CFD, Computational Fluid Dynamics) und der Integration von weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet, bauen wir unsere Kompetenz auf dem extrem wichtigen Gebiet der modellbasierten Produktentwicklung erheblich aus", sagte Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory, auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Messe.

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M&A: Simulationssoftware

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26.01.16 - Zukauf von Simulationssoftware: Siemens und CD-adapco haben eine Vereinbarung für die Übernahme der Anteile von CD-adapco durch Siemens geschlossen. Der Kaufpreis beträgt 970 Millionen Dollar. lesen

In den vergangenen 15 Jahren hat Siemens sein Portfolio an Software-Tools unter dem Begriff "Digital Enterprise Software Suite" kontinuierlich erweitert. Die Digital Enterprise Software Suite bietet ein umfassendes Portfolio an durchgängigen Software Tools, in dessen Zentrum sich Teamcenter als Kollaborationsplattform befindet. Diese wird zukünftig in zunehmendem Maße PLM (Product Lifecycle Management), MES/MOM (Manufacturing Execution System/Manufacturing Operations Management) und TIA (Totally Integrated Automation) nahtlos verbinden. Gemeinsam mit industriellen Kommunikationsnetzwerken, Security-Lösungen und der schnellen, intelligenten Auswertung von großen Datenmengen basierend auf MindSphere – der Siemens Cloud for Industry – unterstützt Siemens seine Kunden bei der Transformation hin zu einem Digital Enterprise. MindSphere bietet Industrieunternehmen eine offene Infrastruktur auf Basis von SAP HANA und ermöglicht neuartige digitale Dienstleistungen.

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