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Shanghai Pharma will mit Hilfe der DHL den Weltmarkt erobern

| Redakteur: Tobias Hüser

Damit die Qualität von Medikamenten nicht beeinträchtigt wird, müssen die Arzneimittel stets der richtigen Lagertemperatur ausgesetzt sein.
Damit die Qualität von Medikamenten nicht beeinträchtigt wird, müssen die Arzneimittel stets der richtigen Lagertemperatur ausgesetzt sein. (Bild: DHL)

Shanghai Pharma und DHL Supply Chain haben ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet: Gemeinsam wollen sie die logistische Infrastruktur des chinesischen Pharmaunternehmens auf eine rasche globale Expansion vorbereiten. Angesichts neuer regulatorischer Vorgaben sollen Qualitätskontrollen optimiert und Lieferketten verschlankt werden.

Shanghai/China, Bonn – DHL Supply Chain wird Shanghai Pharma bei der Optimierung von Qualitätskontrollen, der Verschlankung der Distribution und der Stärkung der Compliance mit nationalen und internationalen Vorschriften für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie unterstützen. Nach diversen Regierungsinitiativen, darunter die Anfang dieses Jahres eingeführte doppelte Rechnungsstellung und das Fapiao-System, wächst der Druck auf den chinesischen Pharmasektor, seine lokalen Lieferketten transparenter und effizienter zu gestalten.

„An der Qualität und Belastbarkeit unserer logistischen Infrastruktur entscheidet sich nicht nur, wie erfolgreich wir die neuen regulatorischen Anforderungen der doppelten Rechnungsstellung erfüllen, mit denen die Vertriebswege deutlich verkürzt werden, da pro Sendung nur noch zwei Rechnungen ausgestellt werden dürfen. Es entscheidet sich auch, ob wir das enorme internationale Wachstumspotenzial qualitativ hochwertiger Medikamente und Medizingeräte aus China voll ausschöpfen können oder nicht“, erklärte Cho Man, President und Executive Director von Shanghai Pharma. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 18 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

Mit der Unterzeichnung des MOU erhält Shanghai Pharma vorrangigen Zugang zum globalen Logistiknetzwerk von DHL, einschließlich der Lösungen für temperaturgeführte Life-Sciences-Transporte nach Europa. Auch an der für die Expansion des internationalen Vertriebs nötigen Optimierung der Lieferkette von Shanghai Pharma wird DHL Supply Chain mitwirken.

„Die chinesische Pharmabranche kämpft auf ihrem Heimatmarkt seit jeher mit einer hohen Fragmentierung sowohl des Kundenstamms als auch des Vertriebs. In jüngster Zeit jedoch wird dieses Problem mit Gesetzesänderung wie der doppelten Rechnungsstellung angegangen“, erläuterte Yin Zou, CEO Greater China, DHL Supply Chain. „In diesem regulatorischen Umfeld wird bei der Frage, wie effektiv chinesische Pharmaunternehmen nicht nur national, sondern auch international kosteneffizient und nachhaltig wachsen können, das Management der gesamten Lieferkette immer wichtiger.“ Der Arzneimittelmarkt in China gilt bereits heute als zweitgrößter der Welt. Bis 2020 soll er Schätzungen zufolge bis auf 167 Milliarden

Dollar wachsen

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