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Rückgewinnung von Chorwasserstoff

SGL führt großtechnisches Verfahren für HCI-Recycling ein

| Redakteur: Alexander Stark

Der von der SGL Group gelieferte Anlagenteil sorgt für die Wiederaufbereitung des verunreinigten HCl
Der von der SGL Group gelieferte Anlagenteil sorgt für die Wiederaufbereitung des verunreinigten HCl (Bild: SGL Group)

Das von der SGL Group entwickelte Rückgewinnungssystem für das Recycling und die Wiederverwendung von Chlorwasserstoff (HCl) ist Teil einer neuen elektrolytischen Schmelzanlage des chinesischen Kaliproduzenten Qinghai Salt Lake (QSL).

Wiesbaden – Diese in der chinesischen Provinz Qinghai angesiedelte und in diesem Jahr in Betrieb genommene Anlage produziert laut Unternehmensangaben Magnesium mit den geringsten CO2-Werten weltweit. Das patentierte System der SGL Group, trägt dazu bei, indem es dem Hersteller zufolge im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren bis zu 45 % weniger Energie verbraucht.

„Die Nachfrage nach Systemen, die größere Energieeinsparungen ermöglichen, nimmt immer mehr zu. Auf dieser Grundlage haben wir unser neues System entwickelt,“ erklärt Oliver Seidel Leiter des Bereichs Process Technology des Geschäftsbereichs Graphite Materials & Systems der SGL Group. „Umso mehr freuen wir uns, mit der Inbetriebnahme der QSL-Schmelzanlage nun auch demonstrieren zu können, dass unser Verfahren im großtechnischen Maßstab funktioniert.“

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QSL ist der größte Kaliproduzent Chinas und produziert neben Salzen auch Magnesium, das in einer chemischen Verbindung im Salz des Qinghai-Salzsees gebunden vorkommt. Dabei wird das Magnesium mit Hilfe von Chlorwasserstoff (HCl) vom Salz gelöst und anschließend weiter aufbereitet.

Der von dem deutschen Unternehmen gelieferte Anlagenteil sorgt für die Wiederaufbereitung des verunreinigten HCl und dessen Rückführung in den Hauptprozess. Die Anlage besteht u. a. aus Kolonnen, Wärmetauschern, Pumpen und Tanks aus den Werkstoffen Diabon Graphit sowie Polyfluron PTFE.

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