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Transport- und Entleersystem

Rückstandslose Entleerung von Fässern

| Autor / Redakteur: Bernhard Traube, Beate Kerkhoff / Manja Wühr

Das Transport- und Entleersystem mit Durchmesser 400 mm von Bolz Intec
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Das Transport- und Entleersystem mit Durchmesser 400 mm von Bolz Intec (Bild: Bolz Intec)

Produktrückstände in entleerten Fässern verursachen vor allem in der hygienesensiblen Produktion einen hohen Aufwand in der Reinigung. Zudem müssen Kreuzkontaminationen ausgeschlossen werden. Ein neues Transport- und Entleersystem verspricht nun rückstandslose Entleerung.

”Never change a winning team.” So die Fußball-Weisheit. Doch in der industriellen Produktion lohnt es sich, etablierte Prozesse auf den Prüfstand zu stellen. So treten beispielsweise bei der Fassentleerung häufig Probleme mit Restmengen auf. Herkömmlicherweise wird dazu auf die Bordierung eines Edelstahlfasses ein Trichter mit Klappenventil aufgesetzt und mit einem Spannring gesichert. Das Ganze wird dann umgedreht und das Fass kann entleert werden. Jedoch bleiben Restmengen an der Bordierung und am Trichteransatz zurück. Hier sind konstruktionsbedingte Toträume vorhanden. Das bedeutet in der Praxis, dass pulvrige oder zähfließende Medien bei der Entleerung an diesen Stellen verbleiben.

Zum einen bleibt wertvolles, nicht genutztes Produkt zurück, zum anderem bedeutet dies eine große Kontaminationsgefahr intern und extern. Neben dem verlorenen Wert des Produktes erhöht sich auch der Reinigungsaufwand erheblich, wenn nach den GMP- oder FDA-Vorschriften gearbeitet werden muss. Somit sind Produktrückstände im Fass ein Risiko sowohl in Bezug auf die Sicherheit als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Speziell für die hygienesensiblen Branchen hat nun Bolz Intec ein praxisnahes multifunktionales Entleersystem für Fässer entwickelt. Im Bite (Bolz Intec Transport- und Entleersystem) wurde der Totraum zwischen dem Entleerkonus und dem Fass optimal minimiert. Die Kontaminationsgefahr ist vor der Entleerung bei richtiger Anwendung und Vorbereitung ausgeschlossen.

Das Bite besteht aus einem Fass mit neu konstruiertem Anschlussteil – einer Abdeckhaube einem Spannring. Der speziell entwickelte Trichter mit einer Klappe in verschiedenen Systemen wird mit Spannring und Dichtung einfach und sicher am Fass fixiert. Dadurch kann der Anwender seine gewohnte Technologie zur Entleerung einsetzen. Damit ein ungehinderter Produktfluss stattfinden kann, reicht die produktberührte Wandung des Trichters in das Fass hinein. Die Bordur ist im Gegensatz zur bisherigen Technik am Trichter. Die Befestigungsgeometrie am Fass ist ähnlich wie bei einem Deckel. Das Fass kann somit vollständig entleert werden.

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