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Datenprojekte für Effizienzmanagement 4.0

PROCESS-Tipp: Effizienzprojekte mit echtem Mehrwert

| Autor / Redakteur: Stefan Authier* / Anke Geipel-Kern

Einstieg in ein integriertes Effizienzmanagement: Energiedaten so zu erfassen und zu verarbeiten, dass sie als Hebel für die Optimierung aller Prozessabläufe genutzt werden können.
Einstieg in ein integriertes Effizienzmanagement: Energiedaten so zu erfassen und zu verarbeiten, dass sie als Hebel für die Optimierung aller Prozessabläufe genutzt werden können. (Bild: Fotodesign Heiner Heine)

Energiedaten als Einstieg für ein Digitalisierungsprojekt. Eine Idee mit Charme: Auf diese Weise kann der Betreiber zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und entrinnt der Kostenfalle.

Hohe Energieeinsparungen mit vergleichsweise geringen Investitionen: Diese Zeiten sind in den meisten Betrieben vorbei. Jetzt kommen auch noch strengere Normenanforderungen an den Nachweis von Energieeinsparungen hinzu. Unter diesen Voraussetzungen ist es kaum noch möglich, Investitionen in mehr Energieeffizienz direkt mit gesparten Energiekosten zu refinanzieren.

Aber es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma: Wenn Unternehmen die Perspektive weiten und die höheren Anforderungen an Energiedaten als Teil einer ohnehin notwendigen Digitalisierungsstrategie begreifen, winken hohe Effizienzgewinne im gesamten Unternehmen – nicht allein beim Energieverbrauch.

Event-Tipp der Redaktion Das von PROCESS organisierte Energy Excellence Forum am 10. Mai 2017 im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main zeigt eine Vielzahl von technischen Konzepten und Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz auf. Welche Themen beim letztjährigen Energy Excellence Forum diskutiert wurden, lesen Sie in unserem Beitrag „Energiekosten sparen – wettbewerbsfähig bleiben“.

Was bringt die neue ISO 50003?

Die neue Norm ISO 50003 verunsichert die Prozessindustrie. Der Balanceakt zwischen einem wirtschaftlichen und einem sicher zertifizierbaren Energiemanagementsystem wird angesichts der verschärften Anforderungen immer schwieriger.

Gerade Unternehmen, die schon länger in Energiesparprojekte investieren, laufen in eine Sättigungskurve. Es erfordert mehr Aufwand, Potenziale zu identifizieren, die sich für das Unternehmen als isoliert betrachtete Einzelprojekte rechnen.

Das Dilemma der Sättigungskurve: Unternehmen, die bereits viel in Energieeffizienz investiert haben, müssen einen immer größeren Aufwand betreiben, um immer kleinere Energieeinsparungen zu realisieren.
Das Dilemma der Sättigungskurve: Unternehmen, die bereits viel in Energieeffizienz investiert haben, müssen einen immer größeren Aufwand betreiben, um immer kleinere Energieeinsparungen zu realisieren. (Bild: Infraserv Gendorf)

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