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Partnerschaft

Novasep und GTP wollen Herstellung von monoklonalen Antikörpern vereinfachen

| Redakteur: Tobias Hüser

Novasep und GTP Technology sind eine Partnerschaft eingegangen.
Novasep und GTP Technology sind eine Partnerschaft eingegangen. (Bild: PROCESS)

Novasep und GTP Technology schließen sich zusammen, um die Herstellung von monoklonalen Antikörpern (mAbs) und rekombinanten Proteinen zu erleichtern. Die Partnerschaft bietet Biotechnologieunternehmen umfassende CDMO-Services in allen Entwicklungsstufen vom Gen bis zum Endprodukt.

Lyon, Toulouse/Frankreich – Das Ziel der Partner ist es, die Entwicklung von therapeutischen und diagnostischen Kandidaten für europäische Biopharma-Kunden zu erleichtern. GTP stellt dafür seine Expertise in der Herstellung von mAbs für Machbarkeits-, Erkundungs- und frühe klinische Phasen zur Verfügung.

Novasep bringt seine Anlagen für die Produktion in der späten Phase ein. Die mittelgroßen Kapazitäten und das umfassende Serviceangebot der Partner entsprechen genau den Kundenbedürfnissen hinsichtlich Expertise und schnellen Entwicklungsprozessen. Die Zusammenarbeit zielt vor allem auf die mAb-Herstellung von Arzneimitteln für seltene Krankheiten, Antikörper- Wirkstoff-Konjugaten und Diagnostik.

„Zusammen machen Novasep und GTP die Herstellung von mAbs flexibler, indem sie den Kunden die gewünschte Größenordnung für Arzneimittel für seltene Krankheiten und Fast-Track- Projekte anbieten.”, erklärt Alain Lamproye, Präsident der Novasep BU Biopharma. „Wenn es schnell gehen muss, ist es unerlässlich, den Transfer von der Frühphasen- zur Spätphasenproduktion zu erleichtern.“

Umsätze mit monoklonalen Antikörpern

GTP betreibt non-GMP-Bioreaktoren mit einem Maßstab von bis zu 50 l. Dies ist eine Ergänzung zu den Novasep-Kapazitäten von 50, 200 und 1000 l für die cGMP- Produktion, die ideal sind für Produktionsmaßstäbe von 1 bis 10 kg pro Jahr. „Produkte auf Basis von monoklonalen Antikörpern stellen mehr als 30 % der zugelassenen biologischen Arzneimittel dar. Der Gesamtumsatz dieser Produkte lag 2014 bei rund 76,5 Milliarden Euro. Ein Großteil dieses Umsatzes (77 %) wird den komplett nicht-konjugierten Antikörpern zugeschrieben, die verbleibenden 23 % fallen auf andere antikörperbasierte Produkte”, erklärt Howard L. Levine, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Bio Process Technology Consultants.

MAbs sind bekanntermaßen schwierig herzustellen. In den vergangenen zehn Jahren haben sich sowohl vor- als auch nachgelagerte Produktionsschritte verbessert, und der Fortschritt hin zu Fermentationslösungen mit hohem Gehalt und hoher Effizienz von Aufreinigungsverfahren hat die Prozesstechnologien verändert. Die modernste DSP- Plattform, basierend auf dem von Novasep entwickelten kontinuierlichen Chromatographiesystem Bio SC, bewältigt vor allem diese neuen Produktionsherausforderungen.

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