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Reaktor

Neuer Reaktor für die Polyolproduktion

26.10.2009 | Redakteur: Sonja Beyer

Der MP-Reaktor lässt sich je nach Bedarf einfach oder mehrfach in eine Produktionsanlage integrieren.

Nicht nur PET-Ausgangsstoffe lassen sich mit einem neuen Reaktor zur Polyolproduktion verwenden, auch Terephthalsäure kann er verarbeiten.

H & S Anlagentechnik hat einen neuen Reaktortyp zur Herstellung von Polyol entwickelt. Neben sortenreinen PET-Chargen wie PET-Flakes, PET-Produktionsabfällen und PET-Folien verwendet der MP-Reaktor (Multi-Material-to-Polyol) auch Terephthalsäure zur APP-Herstellung (Aromatisches Polyesterpolyol) auf einer Anlage. Ein Batch von zwei Tonnen Material benötigt dabei eine Prozessdauer von zehn Stunden, so der Hersteller.

Ausgerichtet ist das Reaktormodul auf eine Polyolproduktion von 500 bis 1000 Jahrestonnen, lässt sich aber sowohl einfach wie auch mehrfach in eine Anlage integrieren, um bedarfsgerecht zu produzieren. Der Reaktor besitzt ein Arbeitsvolumen von bis zu zwei Kubikmetern, sodass sich die Kernkomponente vorinstallieren lässt. Das soll die Montagekosten verringern. Montage und die Schulung des Bedienpersonals ist im Lieferumfang neben Materialzuführmodul, Edelstahl-Reaktorzelle, Materialgravimetrie, Destillationskolonne, Pumpengruppen, Filtern, Ventilen, Feststofffördereinheiten, Temperatur-Management sowie Kontroll- und Steuermodul enthalten.

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