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Ethylen-Cracking

Neste Jacobs und Coolbrook entwickeln neues Olefin-Cracking-Verfahren

| Redakteur: Alexander Stark

Neste Oil fördert VHVI-Basisöl in Porvoo und in Bahrain.
Neste Oil fördert VHVI-Basisöl in Porvoo und in Bahrain. (Bild: Neste Oil)

Neste Jacobs und Coolbrook entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Osney Thermo Fluids Labor der Universität Oxford, dem Whittle Labor der Cambridge Universität und großen Chemieunternehmen ein neues Cracking-Verfahren, bei dem die Ethylenausbeute erheblich höher sein soll, als bei bisherigen Verfahren.

Espoo/Finnland — Das finnische Unternehmen ist an der Entwicklungszusammenarbeit mit einem Expertenteam beteiligt, das auf Cracking-Technologien, Reaktionskinetik und Modelleverfahren spezialisiert ist. „Unser Team arbeitet bereits seit einigen Jahren im Rahmen dieses Projekts mit Coolbrook zusammen. Wir freuen uns darüber, diese fruchtbare Kooperation fortsetzen zu können. Wir erwarten großartige Resultate von dieser Zusammenarbeit bei der Ethylenproduktion und rechnen mit einem viel versprechenden Exportpotenzial für unsere Innovation“, kommentiert Jarmon Suominen, CEO von Neste Jacobs.

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Während der zweijährigen Projektlaufzeit soll ein Reaktor mit integrierter RDR-Technologie gebaut und getestet werden. Der kommerzielle Start des neuen Verfahrens ist für 2019 vorgesehen.

„Die patentiere RDR-Technologie (Roto Dynamic Reactor) von Coolbrook erhöht die Ausbeute an Olefinen beim Crackingprozess um etwa ein Drittel im Vergleich zur besten heute erhältlichen Technologie. Mit der RDR-Technologie lassen sich finanzielle Vorteile in großem Umfang erzielen. Sie ermöglicht die Einsparung von nicht-erneuerbaren Ressourcen, reduziert die Menge an Nebenprodukten, die beim Cracking des Ethylens anfallen radikal und sorgt für eine Vereinfachung der Ethylenproduktion,“ erklärt Harri Johannesdahl, CEO bei Coolbrook.

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