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Geschäftsumstrukturierung

Merck streicht 200 Stellen im Life-Science-Bereich

| Redakteur: Tobias Hüser

Merck entwickelt das Produktionsnetzwerk für sein Life-Science-Geschäft in Westeuropa weiter.
Merck entwickelt das Produktionsnetzwerk für sein Life-Science-Geschäft in Westeuropa weiter. (Bild: Merck)

Merck will sein Life-Science-Geschäft effizienter gestalten und muss infolgedessen 200 Arbeitsplätze in den kommenden fünf Jahren streichen. Das Unternehmen investiert dafür 90 Millionen Euro in die Standorte Darmstadt, Schnelldorf, Buchs in der Schweiz und Molsheim in Frankreich. Im Gegenzug wird bis 2022 der Life-Science-Betrieb an den Standorten Steinheim, Eppelheim, Hohenbrunn und Berlin eingestellt.

Darmstadt – Seit 2010 hat das Life-Science-Geschäft von Merck 18 Produktionsstandorte konsolidiert, um Abläufe weiter zu vereinfachen und sogenannte Kompetenzzentren aufzubauen. Die jetzt vorgenommenen Produktionsveränderungen beziehen sich alle auf westeuropäische Standorte. Die manuelle Abfüllung und Distribution von nicht-regulierten Laborchemikalien und Reagenzien an den Standorten in Darmstadt, Steinheim, Hohenbrunn und im Schweizerischen Buchs wird in einem zentralen Kompetenzzentrum in Schnelldorf (Bayern) gebündelt.

Merck investiert rund 90 Millionen Euro um u.a. die manuelle Abfüllung in Schnelldorf auf- und die Kapazitäten am Standort auszubauen. Zudem werden die Standorte in Darmstadt, Buchs und im französischen Molsheim weiterentwickelt. Der bestehende Standort in Hamburg wird seinen Betrieb unverändert fortführen. Der Betrieb an den Standorten Steinheim, Eppelheim, Hohenbrunn und Berlin wird verlagert und im Laufe der Jahre 2019 bis 2022 schrittweise eingestellt.

„Mit einer zentralisierten Abfüllung und Distribution kleinerer Produktmengen werden wir noch schneller auf Kundenanfragen eingehen können. Damit folgen wir einem Erfolgsmodell unserer Akquisition Sigma-Aldrich, das in Nordamerika bereits mit positiven Resultaten überzeugt hat“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO des Unternehmensbereichs Life Science. Das Life-Science-Geschäft von Merck verfügt seit der Übernahme von Sigma-Aldrich im Jahr 2015 über insgesamt 65 Produktionsstandorte und 130 Distributionszentren weltweit und beschäftigt über 19.000 Mitarbeiter in 66 Ländern.

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