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Extraktion

Neuer Zentrifugalextraktor für flüssige Medien

18.08.11 | Redakteur: Sonja Beyer

Über die zwei Zuläufe (rot und gelb) werden eine wässerige Phase mit dem Wertstoff und eine organische Aufnehmerphase dem Mischbereich (violett) der Zentrifuge zugeführt. Die getrennten Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte (grün und blau) werden separat abgeleitet. (Bild: CINC)
Über die zwei Zuläufe (rot und gelb) werden eine wässerige Phase mit dem Wertstoff und eine organische Aufnehmerphase dem Mischbereich (violett) der Zentrifuge zugeführt. Die getrennten Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte (grün und blau) werden separat abgeleitet. (Bild: CINC)

CINC hat einen neuen Flüssig–flüssig-Zentrifugalextraktor entwickelt, um Wertstoffe wie Metalle, API, Wirkstoffe, Aromen, Vitamine, etc. kontinuierlich aus einer flüssigen Phase in eine weitere flüssige Phase extrahieren zu können.

CINC hat einen neuen Flüssig–flüssig-Zentrifugalextraktor entwickelt, um Wertstoffe wie Metalle, API, Wirkstoffe, Aromen, Vitamine, etc. kontinuierlich aus einer flüssigen Phase in eine weitere flüssige Phase extrahieren zu können. Dabei werden zwei unmischbare Flüssigkeiten, unterschiedlicher Dichte, in einem Mischraum zwischen Gehäusewand und äußerer Rotorwand gemischt. So entstehen kleine Tropfen mit großen Oberflächen für einen optimalen Stoffübergang. Mit Zentrifugalkraft separiert der Extraktor die im Rotor befindlichen flüssigen Phasen. Bisher bot der Mischbereich nur eine Verweilzeit von etwa fünf Sekunden, was zu ungenügenden Ausbeuten führen konnte. Der neue Mischbereich ist vergrößert und ermöglicht nun Mischzeiten von bis zu 300 Sekunden. Die Intensität der Durchmischung kann der Anwender über die variable Rotordrehzahl frei wählen. Am Beispiel einer Metallextraktion konnte laut Herstelleraussage durch die Modifizierung des Mischbereiches die Effektivität einer Zentrifuge von 12 auf 99 Prozent gesteigert werden.


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