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Dichtheitsprüfsystem

Leckagen verhindern – Digitaltechnik anwendungsgerecht nutzen

| Autor / Redakteur: Bernhard Benz; Heinz Schmitz / Wolfgang Ernhofer

Mit dem Komplettsystem für Dichtheitsprüfung können Prüfungen von Gas- und Wasserleitungen einfach und normgerecht durchgeführt werden. Kontraktions-Druckprüfung: Messaufbau mit Prüfstandrohr und Prüfkörper L
Mit dem Komplettsystem für Dichtheitsprüfung können Prüfungen von Gas- und Wasserleitungen einfach und normgerecht durchgeführt werden. Kontraktions-Druckprüfung: Messaufbau mit Prüfstandrohr und Prüfkörper L (Bild: Union Instruments)

Frisch- und Abwasser, Erdgas, Biogas, Prozessgase der Chemie oder Fernwärme werden über Leitungen aller Art von Erzeugern zu Verbrauchern transportiert; zusammen bringen sie es in Deutschland auf über eine Million Kilometer Leitungslänge. Undichte Leitungen können zu erheblichen Gefahren persönlicher, finanzieller und volkswirtschaftlicher Art führen. Ein neues Dichtheitsprüfsystem ermöglicht einfach durchzuführende und normgerechte Prüfungen der Leitungen.

Explosionsgefahr im Falle von defekten Leitungen für Erdgas oder Prozessgase der Verfahrenstechnik, Ressourcenverluste bei Trinkwasser und Fernwärme und Umweltbeeinträchtigungen durch z.B. schadhafte Abwasserleitungen sind einige der Risiken, die mit Undichtigkeiten verbunden sind. Die vorschriftsmäßige Überprüfung der Leitungsdichtheit vor Inbetriebnahme bzw. nach Reparaturen mit entsprechend leistungsfähiger Messtechnik hat daher eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung.

Gleichermaßen hat das ausführende Fachpersonal eine hohe Verantwortung für sachkundiges Arbeiten; die Messtechnik-Hersteller müssen die zuverlässige Funktion und die korrekte Umsetzung der geforderten Prüfabläufe auf der von ihnen entwickelten und gefertigten Messtechnik garantieren.

Innovativ eingesetzte Digitaltechnik eröffnet jetzt neue Möglichkeiten, die Prüfabläufe zur Dichtheitsprüfung an neu verlegten bzw. instandgesetzten Rohrleitungen - z.B. nach DVGW G469 (A) und W400-2, Teil 16 - noch zuverlässiger, aussagekräftiger, zeiteffizienter und nicht zuletzt benutzerfreundlicher als bisher zu gestalten.

Anschließen – Aufdrücken – Prüfen - Ablassen

Die zentrale Komponente des PMS3000-Systems von Union Instruments ist der robuste, wasserdichte und baustellentaugliche Druckprüfkoffer. Dieser enthält die Messtechnik mit Sensorik, Elektronik und Software, den Protokolldrucker, diverse externe Anschlüsse und vor allem das Bedienterminal mit einem farbgrafikfähigen Touchpanel. Dieses kann zur Darstellung von Menünavigation, Prüfablauf, Diagrammen des Prüfverlaufes sowie ablaufbezogene Hilfetexte genutzt werden. Die Eingabe von Baustellendaten, Rohrdaten und anderer Parameter erfolgt im Klartext über eine Volltastatur und wird bei Bedarf durch Kontexthilfen unterstützt. Der Drucker gibt mit seiner Druckbreite von 112 mm sowohl numerische Daten als auch die Diagrammdarstellung des Prüfverlaufes aus.

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