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Japanisches Consortium startet erstes Demonstrationsprojekt für die Wasserstoff-Wertschöpfung

| Redakteur: Alexander Stark

Dehydrierungsanlage in Kawasaki
Dehydrierungsanlage in Kawasaki (Bild: Chiyoda Corporation)

Ein japanisches Consortium unter Beteiligung der Unternehmen Chiyoda, Mitsubishi, Mitsui and Nippon Yusen hat angekündigt, in Japan die erste Demonstrationsanlage für die globale Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu errichten.

Tokio/Japan — Das Projekt trägt den Titel „Technologisches Entwicklungsprojekt zur Etablierung der Wasserstoffgesellschaft/ Technologische Entwicklung zur großflächigen Nutzung der von Wasserstoff zur Energiegewinnung“. Es wird von der japanischen Nationalen Forschungs- und Entwicklungsagentur, der Organisation für Neue Energie und Entwicklung von Industrietechnologie (kurz: Nedo) gefördert und soll die Wertschöpfung von Wasserstoff durch das organisch-chemische Hydrierungsverfahren demonstrieren.

Das Wasserstoffprojekt umfasst den Bau einer Demonstrationsanlage für die globale Wasserstoff-Wertschöpfungskette im Sultanat Brunei und einer Dehydrierungsanlage in der japanischen Küstenregion von Kawasaki. Dort kommt die Spera Wasserstofftechnologie von Chiyoda zum Einsatz.

Der Wasserstoff für das Projekt stammt aus Brunei und wird in flüssiger Form per Schiff nach Kawasaki transportiert. Das Gas wird durch Dampfreformierung produziert und stammt aus der Verflüssigungsanlage für Erdgas.

In Kawasaki wird der Wasserstoff aus dem Flüssiggas extrahiert und an die Endkunden geliefert.

Anlagenbauer Chiyoda zufolge sollen im Jahr 2020 bis zu 210 Tonnen Wasserstoff produziert werden — damit ließen sich 40.000 Fahrzeuge mit Brennstoffzellen betanken.

Der Baubeginn ist für August 2017 geplant und soll bis Dezember 2019 abgeschlossen werden.

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