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Informationsmangement

Informationen nicht nur sammeln, sondern auch nutzen

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Sandor Konietzka ist EMIA Enterprise Program Director bei Intergraph PP&M Deutschland.
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Sandor Konietzka ist EMIA Enterprise Program Director bei Intergraph PP&M Deutschland. (Bild: Intergraph)

Wie baut man schrittweise ein modernes Informationsmanagement auf? Der Weg führt zur portalbasierten Visualisierung und Navigation einer Anlage meinen Sandor Konietzka und Sascha Antvogel, Intergraph PP&M Deutschland.

Hier gehts zum Programm und zur Registrierung Digital Plant Kongress

Anlagenbetreiber sind heute verstärkt neben der Übergabe der physischen Anlage auf die Lieferung von sauber aufbereiteten Engineering-Asset-Informationen seitens der Anlagenbauer angewiesen.

Auch wenn der Kosten- und Zeitrahmen hinsichtlich der Anlagendokumentation zwischen Anlagenbauer und Betreiber immer wieder unterschiedlich bewertet wird, ist es nicht von der Hand zu weisen: Der Zugriff, die Organisation und die Verwaltung von umfangreichen unstrukturierten Informationen aus unterschiedlichen Quellen, wie z.B. Zulieferer, Hersteller und Engineering-Partnern, stellt eine große Herausforderung im Tagesgeschäft des Anlagenbetriebes dar.

Das gilt genauso für Neubau- als auch für Bestandsanlagen mit konstanten Umbauten, Erweiterungen, Turnarounds und Wartungsarbeiten. Aus diesem Grunde untersuchen mehr und mehr Betreiber aktiv Wege, Bestandsinformationen in älter werdenden Anlagen, bzw. Anlagenstandorten als Engineering Asset-Informationen für die ‚Digitale Anlage‘ nutzbar zu machen.

Gefordert ist ein organisiertes Engineering-Asset bestehend aus integrierten, qualitativ hochwertigen und intelligenten Engineering-Informationen, die auch Bestandsinformationen älterer Anlagen und Anlagenstandorte berücksichtigen: die ‚Digitale Anlage‘.

Es existiert bereits eine Vielzahl von digitalen Fingerabdrücken zahlreicher Anlagen. Allerdings stellt hier die unstrukturierte Verwaltung solch unterschiedlicher Datenbestände wie Dokumente, Zeichnungen, Bilder, 3D-Modelle und sogar High-Definition-Surveyings (HDS) zu denen auch Laser-Scan-Punktwolken und hochauflösende Fotografien gehören, leider noch oft keine optimale Dokumentationslösung dar.

Der Vortrag zeigt schrittweise den Aufbau eines modernen Informationsmanagements von physikalischen Assets zu virtuellen Assets. Von der Notwendigkeit der Problemanalyse, über die Formulierung von Lösungsansätzen bis hin zur Strukturierung und Aufbereitung bereits vorhandener Anlagendokumentationen führt der Weg schließlich zur portalbasierten Visualisierung und Navigation einer Anlage.

Ein Muss ist dabei die kontinuierliche und stufenweise Optimierung von Qualität und Integrität der Informationen. Aktivitäten für System Completions, wie Mechanical Completion oder Commissioning, über den sogenannten Mobile Support stellen beispielsweise einen wesentlichen Bestandteil der Digitalen Anlage dar.

Auch der dann wirksame Einsatz von fotorealistischen Laser Scans und 3D-Modellen stellt einen praktikablen Mehrwert da. Die Nutzung dieser Anlageninformationen würde weitere Einsparpotentiale eröffnen, wie z.B. unhandliche, kostenintensive und ausgedruckte Check Sheets.

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