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Energiewende

Helmholtz stärkt Forschung zu Geoenergie

| Redakteur: Tobias Hüser

Von 2012 bis 2016 investiert die Helmholtz-Gemeinschaft 11 Millionen Euro in Forschungsarbeiten aus dem Bereich Geoenergie. (Bild: Helmholtz)
Von 2012 bis 2016 investiert die Helmholtz-Gemeinschaft 11 Millionen Euro in Forschungsarbeiten aus dem Bereich Geoenergie. (Bild: Helmholtz)

Um die Energiewende voranzubringen, investiert die Helmholtz-Gemeinschaft bis zum Jahr 2016 11 Millionen Euro in Forschungsarbeiten verschiedener Helmholtz-Institute und Universitäten, die sich mit heimischen Energieträgern wie Erdwärme und Schiefergas beschäftigen.

Berlin – Erdwärme steht Tag und Nacht zur Verfügung und soll auch in Deutschland als Energierträger verstärkt genutzt werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt daher die Forschungsanstrengungen der Helmholtz-Zentren Potsdam, Karlsruhe und Leipzig sowie von sieben Universitäten, die aus einheimischen Georessourcen Energie gewinnen wollen.

11 Millionen Euro sollen im Rahmen der Forschungsinitiative in Themen wie der Wärme- und Stromversorgung durch Erdwärme fließen. In weiteren Projekten untersuchen die Wissenschaftler das Potential des Energieträgers Schiefergas und die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid und Wasserstoff bis hin zur Speicherung von Wärme und Kälte in geologischen Schichten.

„Damit schaffen wir die Grundlagen für eine umweltverträgliche Nutzung heimischer Ressourcen und tragen zur Entwicklung innovativer Umwelttechnologien bei, die in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit großem Exportpotenzial sind“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die Forschungsteams sollen auch gezielt nach Synergien suchen, um Anlagen effizienter zu gestalten: Beispielsweise versuchen die Helmholtz-Mitarbeiter Kohlenstoffdioxid aus Stahl-, Zement- und Kohlekraftwerken zu speichern und wiederzuverwerten.

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