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Neuer Syntheseweg

Forscher nutzen Licht zur Herstellung aromatischer Verbindungen

| Redakteur: Tobias Hüser

Für die Synthese aromatischer Verbindungen setzen Forscher der Uni Regensburg auf Licht anstatt auf Kupersalze.
Für die Synthese aromatischer Verbindungen setzen Forscher der Uni Regensburg auf Licht anstatt auf Kupersalze. (Bild: br-online)

Um aromatische Verbindungen herzustellen, haben Forscher der Universität Regensburg eine neue Methode entwickelt, die sichtbares Licht anstelle von Kupfersalzen für die Aktivierung der Meerwein-Arylierung verwendet. Der Schlüssel des Verfahrens: Das Licht überträgt ein Elektron auf ein Diazoniumsalz, damit das Ausgangsmaterial für die Reaktion aktiviert wird.

Regensburg – Seit den 1930er Jahren stellen Wissenschaftler aromatische Verbindungen mit der Meerwein-Arylierung her. Bisher musste man dabei das Ausgangsmaterial, ein Diazoniumsalz, mit Elektronen umweltschädlicher Kupersalze anregen, um die Reaktion zu aktivieren. Die Forscher des Graduiertenkollegs „Chemische Photokatalyse“ um Prof. Dr. Burkhard König vom Institut für Organische Chemie der Universität Regensburg nutzen jetzt sichtbares Licht, um Elektronen auf das Diazoniumsalz zu übertragen.

So können Kupfersalze durch die Photokatalyse mit organischen Farbstoffen und Licht ersetzt werden. Auf diese Weise soll die Reaktion effizienter und umweltfreundlicher werden. Aromatische Verbindungen verwendet die chemische Industrie beispielsweise bei der Synthese von Medikamenten, der Produktion von Kunststoffen oder als Lösungsmittel in Farben, Lacken und Klebstoffen.

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