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Gewindedichtung

Dynamische Gewindedichtung und Montagehilfe

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

PTFE-o-Seal: Dynamische Gewindedichtung und Montagehilfe von Weicon
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PTFE-o-Seal: Dynamische Gewindedichtung und Montagehilfe von Weicon (Bild: Weicon)

Weicon hat für die Abdichtung von Gewinden ein Set entwickelt – die dynamische Gewindedichtung PTFE-o-Seal und die Montagehilfe. Die Dichtung besteht zu einhundert Prozent aus Polytetrafluorethylen, also aus reinem PTFE und ist für sämtliche Gewinde aus Metall oder Kunststoff geeignet. Mit ihrer Hilfe lassen sich kleinste Zwischenräume bei Gewinden schließen und sie passt sich beim Verbinden automatisch der Gewindeform an.

PTFE-o-Seal dichtet direkt selbst ab; es werden keine zusätzlichen Additive benötigt. Die dynamische Gewindedichtung ist gegen eine Vielzahl aggressiver Medien resistent, wie zum Beispiel gegen korrosive Chemikalien und Säuren, gegenüber Brennstoffen, Lösungsmitteln, Gasen, Petroleum und gegenüber Ölen.

Darüber hinaus erweist sich die Dichtung als sehr einfach in der Handhabung und ist uneingeschränkt haltbar. Die dynamische Gewindedichtung ist nicht brennbar, schmilzt nicht, ist druckbeständig und löst sich nicht auf. Sie ist in einem Temperaturbereich von –200 °C bis zu 240 °C funktionsfähig.

PTFE-o-Seal ist neutral gegenüber Wasser und Sauerstoff, ist DVGW-geprüft nach DIN EN 751-3 FRp und GRp BAM geprüft für flüssigen und gasförmigen Sauerstoff. Es ist geprüft bis 45° Rückdrehung und hat zahlreiche weitere internationale Zulassungen, beispielsweise der Gastec oder der Underwriting Laboratories (UL), erhalten.

Anwendung der Gewindedichtung

Die Anwendung ist unkompliziert. PTFE-o-Seal in Gewinderichtung vom Rohranfang beginnend wahllos mit Überlappungen aufwickeln. Dabei muss die Anzahl der Wicklungen dem Durchmesser des Rohres entsprechend angepasst werden. Bei einem Rohr mit einem Durchmesser von ½ Zoll sollten Feingewinde mit bis zu 12 und Grobgewinde mit bis zu 18 Wicklungen versehen werden. Bei einem Durchmesser von 1½ Zoll sollten beim Feingewinde bis zu 16 und beim Grobgewinde bis zu 24 Wicklungen vorgenommen werden.

Für die Erleichterung der Montage und Erhöhung der Gleitfähigkeit sollte die Dichtung im Anschluss mit Montagehilfe satt eingesprüht werden. Die Montagehilfe geht mit den meisten Gasen, wie zum Beispiel Kohlendioxid, Propan, Butan, Acetylen, Sauerstoff, Stadt- und Erdgas, Stickstoff, Stickoxidul oder Fluorkohlenwasserstoff keine gefährlichen Verbindungen ein. Die Montagehilfe ist laut Hersteller darüber hinaus nicht brennbar, frei von Lösemitteln, physiologisch unbedenklich und umweltverträglich.

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