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Prozesspumpen

Die Vorteile von Ringkolben-Pumpen in der Getränkeproduktion

| Autor / Redakteur: Sueli Roel Backes / Dr. Jörg Kempf

Ein wesentlicher Faktor in der Produktionskette besteht im Entladen der Tankwagen, die die Rohstoffen an den Sirupraum liefern; hier kommt es vor allem darauf an, dass Entladezeiten optimiert und Verzögerungen vermieden werden.
Ein wesentlicher Faktor in der Produktionskette besteht im Entladen der Tankwagen, die die Rohstoffen an den Sirupraum liefern; hier kommt es vor allem darauf an, dass Entladezeiten optimiert und Verzögerungen vermieden werden. (Bild: Mouvex)

Lesen Sie, wie ein Getränkehersteller mithilfe einer innovativen, dichtungslosen Pumpen-Technik nicht nur Produktverlust vermeiden, sondern auch seinen Wasser- und Energieverbrauch sowie seine Wartungskosten reduzieren konnte.

Nachhaltigkeit wird bei der Coca-Cola Hellenic Bottling Company (HBC) mit Sitz in Zug in der Schweiz groß geschrieben. Der Abfüllpartner von Coca-Cola, im Jahr 2000 gegründet, ist heute in 28 Ländern weltweit vertreten – mit insgesamt 59 Produktions-, 289 Abfüllanlagen sowie 292 Lagerhallen und Vertriebszentren, die nach modernsten Umweltschutz-Standards und so kosteneffizient wie möglich produzieren: 2015 mehr als zwei Milliarden Einheiten an kohlensäurehaltigen, alkoholfreien und kohlensäurefreien Getränken mit einem Nettoumsatz von rund 6,3 Milliarden Euro.

In Ungarn betreibt das Unternehmen neun Werke: zwei Abfüllwerke und sieben Lagerhallen. Die größte Abfüllanlage befindet sich in Dunaharaszti, etwa 15 Kilometer südlich von Budapest. Die Getränkeproduktion wird hier laufend mit Rohstoffen und Zusatzstoffen, wie Zucker, Konzentraten, Basen und Sirups beliefert.

Ein wesentlicher Faktor in der Produktionskette ist die Entladung der Tankwagen. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass die Entladezeiten optimiert werden und keine Verzögerungen auftreten. Da die Herstellung von Getränken zudem strengen Vorschriften und Richtlinien unterliegt, müssen Konzentrate und Sirups in einem besonders sterilen Umfeld verarbeitet werden, um bakteriologische Kontamination auszuschließen. Entsprechend kommt den Pumpen zur sicheren, zuverlässigen Entladung der Tankwagen und zum Transfer der Getränkekomponenten zu ihren spezifischen Lager- und Vorratstanks eine entscheidende Rolle zu.

Die vorhandenen Schraubenspindelpumpen konnten diesen Job nur noch mit Schwierigkeiten bewältigen. „Es dauerte etwa vier bis sechs Stunden, um einen Tankwagen zu entleeren, und aufgrund der niedrigen Temperaturen und der hohen Viskosität der Konzentrate froren die Pumpen sogar manchmal ein“, resümiert Zoltán Marincsák, als Instandhaltungsmanager verantwortlich für die Einhaltung der akribischen Produktions- und Nachhaltigkeitsstandards. „Es ist wichtig, dass die Pumpen stets betriebsbereit sind, da die Lkw ununterbrochen anfahren und wir mit einem Just-in-Time-Produktionsverfahren arbeiten. Wir können uns keine Ausfallzeiten erlauben. Außerdem konnten die Schraubenspindelpumpen nicht das gesamte System entleeren, „dadurch hatten wir bei jedem Tankwagen erhebliche Verluste.“

Tipp der Redaktion: Auf dem 15. PROCESS Pumpen-Forum am 16./17. November in Würzburg lernen Sie die Vorteile der Ringkolbenpumpen live kennen. Auf dem Experten-Forum für Pumpen, Kompressoren und Systeme sammeln Betreiber wertvolle Erfahrungen, um teure Reparaturen und Produktionsausfälle zu vermeiden. Hier geht’s direkt zum Programm.

Auf Ursachensuche

Marincsák wurde zunehmend ungeduldig und begann, nach einer Lösung zu suchen. Er wandte sich an PROBC Kft., einen ungarischen Pumpenlieferanten. Während einer Werks-Begehung wurde den beiden Miteigentümern von PROBC, Richard Lackner und David Pétervári, sofort klar, dass die bestehende Pumpentechnik die Ursache für den Versorgungsengpass war. „Wir erkannten, dass die größte Herausforderung mit der Schraubenspindelpumpe zusammenhing, wobei auch Verbesserungen am Systemanschluss vorgenommen werden mussten“, erinnert sich Pétervári.

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