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Dow-Dupont-Merger

Chemie-Megafusion: Dow und Dupont machen Nägel mit Köpfen

| Autor: Dominik Stephan

Blick auf das deutsche Dow-Werk in Stade
Blick auf das deutsche Dow-Werk in Stade (Bild: The Dow Chemical Company / Hager Press)

Aus Zwei mach Eins: Bis Ende August soll die Elefantenhochzeit von Dow und Dupont in trockenen Tüchern sein. Damit entsteht der weltgrößte Chemiekonzern mit einem Börsenwert von über 150 Milliarden US-Dollar.

Wie die Unternehmen übereinstimmend berichten, soll die Fusion bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Schon Anfang September wollen die beiden Firmen unter dem gemeinsamen Kürzel DWDP an die Börse gehen.

Damit entsteht unter dem Namen DowDuPont der weltgrößte Chemiekonzern, der mit über 150 Milliarden US-Dollar Börsenwert selbst die bisherige Nummer-Eins BASF vom Thron stößt. Geleitet werden soll das Unternehmen aus den bisherigen Firmensitzen im US-amerikanischen Midland, Michigan und Wilmington, Delaware.

Der neu entstandenen Megakonzern ist jedoch nicht von langer Dauer: Bis Ende 2018 soll das Unternehmen in drei unabhängige Firmen gesplittet werden. Darunter einen Agrarchemie- und Saatgut-Spezialisten, eine Werkstoffsparte und einen Spezialchemie-Produzenten. Doch auch getrennt würden die Unternehmen enorme Marktmacht auf sich vereinen, glauben Analysten.

Hintergründe, Zukunftspläne und Anleger-Perspektiven: Wir haben für Sie das Dow-DuPont-Mega-Merger unter die Lupe genommen:

Neue Nummer Eins der Chemie: Dow-DuPont-Mega-Merger unter der Lupe

Dow-DuPont-Merger

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15.12.15 - Dow und DuPont machen ernst mit ihrer Fusion: Nach der Zustimmung des Dow-Aufsichtsrat am heutigen Dienstag steht dem 130-Milliarden-Mega-Merger nichts mehr im Wege. Damit entsteht aus dem Stand der weltgrößte Chemiekonzern, der selbst den bisherigen Platzhirsch BASF vom Thron stößt – doch nicht für lange… lesen

Neben der Elefantenhochzeit der beiden US-Chemieriesen stehen weitere Mega-Fusionen mit namhafter Beteiligung aus. So hat der chinesische Staatskonzern Chemchina den Konkurrenten Syngenta geschluckt, während Bayer die Übernahme des Saatgutriesen Monsanto für satte 66 Milliarden Dollar plant.

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