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Chemielogistik-Studie und Initiative Verkehrsinfrastruktur

Chemcologne und VCI nehmen sich Chemielogistik zur Brust

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Bei der Übergabe der Chemielogistik-Studie: Zwischen den Chemcologne-Vertretern Friedrich Überacker, Ernst Grigat (v.li.), Clemens Mittelviefhaus und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (v.re.) stimmt die Chemie.
Bei der Übergabe der Chemielogistik-Studie: Zwischen den Chemcologne-Vertretern Friedrich Überacker, Ernst Grigat (v.li.), Clemens Mittelviefhaus und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (v.re.) stimmt die Chemie. (Bild: Dirk Hansen / Chem Cologne)

Die Stimme der ganzen Branche und die Interessenvertretung der stärksten Chemieregion Europas beschäftigen die marode Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. Der VCI und Chemcologne bemängeln den Zustand von Straßen-, Schienen- und Binnenschifffahrtsnetz. Aus diesem Anlass hat Chemcologne eine Chemielogistik-Studie erstellen lassen und diese an Michael Groschek, den zuständigen Minister für Verkehr in NRW, übergeben.

Düsseldorf; Frankfurt; Würzburg – „Ein großer Schock“ sei die Sperrung der Leverkusener Autobahnbrücke für den Lastverkehr Ende 2012 gewesen, erzählt Dr. Ernst Grigat. Der Vorstandsvorsitzende von Chemcologne leitet für Currenta die Chemparks im Rheinland und weiß aus leidiger Erfahrung wie stark die Probleme mit der Infrastruktur in der Chemieregion sind.

Wenn man von so etwas sprechen kann, dann waren die Erlebnisse im Dezember 2012 Anlass um sich die Verkehrsinfrastruktur im Chemcologne-Land einmal genauer anzuschauen. Bis dahin gab es weder verlässliche Daten und Fakten, noch Ergebnisse, die sich speziell mit den besonderen Bedürfnissen der chemischen Industrie in Bezug auf Logistik beschäftigt haben.

So entstand die Idee, eine Studie zu erarbeiten, wobei Knotenpunkte und Engpässe unter Betrachtung aller Verkehrsträger aufgezeigt werden sollten. Untersucht werden sollten sowohl die Produzentenseite als auch die Anforderungen an die Logistikdienstleister und deren Kapazitäten.

Wirtschaft und Landespolitik ziehen an einem Strang

Zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der rheinländischen Chemie sei die Verbesserung der Infrastruktur unabdingbar. Nur im Schulterschluss aller Beteiligten kann sie erfolgen. Daher sei die Verknüpfung der unterschiedlichen Sichtweisen von Politik und öffentlicher Hand, der chemischen Industrie, der Chemiestandortmanager und -betreiber sowie der Chemielogistikdienstleister ausschlaggebend für den späteren Erfolg. Dies sei ein wesentliches Ergebnis der Studie „Chemielogistik im Rheinland“, die NRW-Verkehrsminister Michael Groschek in Düsseldorf überreicht wurde.

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