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Gekapselte Lasttrennschalter

Besser trennen mit der Klasse 1

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Lasttrennschalter von R. Stahl zur sicheren Stillsetzung direkt gespeister und Frequenzumrichter-gesteuerter Motoren entsprechen der IEC/EN 62626-1 Klasse 1.
Lasttrennschalter von R. Stahl zur sicheren Stillsetzung direkt gespeister und Frequenzumrichter-gesteuerter Motoren entsprechen der IEC/EN 62626-1 Klasse 1. (Bild: R. Stahl)

Ob direkt gespeister oder frequenzumrichtergesteuerter Motor – neue Sicherheitsschalter vereinfachen die Maschinenwartung, und die dreifache Abschließbarkeit garantiert Schutz bis zur Wiederinbetriebnahme.

Eine Reihe von Unfällen in den letzten Jahren hat es ins Bewusstsein zurück gerufen: Sicherheitsschaltersind ein kleines, aber nicht zu vernachlässigendes Detail an Maschinen und Apparaten, das unter Umständen Leben retten kann. Irgendwann muss auch die zuverlässigste Maschine gewartet oder gereinigt werden und dann darf der Motor nicht aus Versehen anspringen.

Aus heißt aus – und zwar von dem Moment an, in dem der Wartungsfachmann die Maschine still setzt bis zum Neustart für den Betrieb. Während der Stillstand- oder Wartungsarbeiten muss deshalb absolut sicher gestellt sein, dass die Maschine vom Stromkreislauf getrennt ist und auch bleibt.

Welche Bedeutung der Sicherheitsschalter für die Sicherheit des Bedieners hat, verdeutlicht auch eine Vielzahl von Normen, die sich dem Thema widmen. Die wichtigste dabei ist die IEC/EN 62626-1, die für gekapselte Lasttrennschalter mit einer Bemessungsspannung bis 1000 V AC gilt, also für Antriebe mit richtig viel Power, wie sie für Kompressoren oder Pumpen eingesetzt werden.

Wartung ist kein Regelbetrieb

Die Norm unterscheidet dabei ganz klar zwischen Schaltern, die für Reparatur- und Wartungs- oder Reinigungsarbeiten betätigt werden und damit der Sicherheit dienen und solchen, die eine Maschine für den Regelbetrieb starten oder eben abschalten. Tippschalter sind bei Sicherheitsschaltern deshalb streng ver- boten. Ideal sind per Hand zu bedienende Drehgriffe direkt an der Maschine, die eines gewissen Kraftaufwandes bedürfen. Fernsteuerung oder automatisches Schalten sind tabu – zum Schutz des Wartungspersonals vor allzu nervösen Fingern.

In der Chemie macht das Thema Explosionsschutz alles noch ein wenig komplizierter, schließlich darf hier unter keinen Umständen der berühmte Funke überspringen. Deshalb unterscheidet die seit Dezember 2014 geltende Norm IEC/EN 62626-1 zwischen Schaltgeräten für den allgemeinen Gebrauch (Klasse 0) und solchen für harte und raue Schwerlastbedingungen (Klasse 1). Sicherheitsexperten empfehlen, für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen Schaltgeräte der Klasse 1 einzusetzen.

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