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Verarbeitung von Vials und Spritzen

Baukastensystem für Isolatoren

| Redakteur: Tobias Hüser

Bei den Variosys-Days wurden die Interessenten ganz individuell durch die Ausstellung geführt.
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Bei den Variosys-Days wurden die Interessenten ganz individuell durch die Ausstellung geführt. (Bild: Bausch+Ströbel)

Ein Baukastensystem mit unzähligen Variationsmöglichkeiten: Variosys von Bausch+Ströbel, ein Produktionssystem speziell für Kleinchargen, ermöglicht es, einen speziellen Isolator mit unterschiedlichsten Maschinenmodulen zu kombinieren. Und nicht nur das: mehrere Module können in Reihe geschaltet und mit Sterilisiertunnel, Reinigungsmaschinen oder einem Gefriertrockner als Linie aufgebaut werden.

„Um alle Anwendungsbeispiele bei Messen zu zeigen, etwa der anstehenden Interpack in Düsseldorf, fehlt uns dort schlicht der Platz“, so Eberhard Betz, Vertriebsleiter beim süddeutschen Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel. Diese Möglichkeit hatten interessierte Kunden nun allerdings bei den VarioSys-Days in der zweiten Märzhälfte, zu denen das Maschinenbauunternehmen gemeinsam mit dem Isolatorenhersteller Skan nach Ilshofen eingeladen hatte.

„Wir nutzten die Tatsache, dass sich bei uns gerade mehrere Variosys-Anlagen in der finalen Montagephase befinden“, so Bernd Wieland, Gruppenleiter im Vertrieb bei Bausch+Ströbel, der Besuchergruppen interessante Anwendungsbeispiele und auch einige Neuigkeiten demonstrieren konnte. Gezeigt wurden verschiedenste Variosys-Anlagen zur Verarbeitung von Vials, Spritzen und Karpulen.

Verarbeitung von Ampullen

Eine dieser Neuigkeiten, das Maschinenmodul zur Verarbeitung von Ampullen mit integrierter 100-Prozent IPC, wird offiziell erst bei der Interpack in Düsseldorf vorgestellt. Die Besucher der Variosys-Days erhielten hier vorab schon einen exklusiven Blick auf diese Anlage. Ebenfalls neu vorgestellt wurde ein Modul, das Vials wahlweise mit Pulver oder mit flüssigen Wirkstoffen befüllen kann. Interessant war für die Besucher auch die verschiedenen Linienkombinationen, die in Aktion zu sehen waren.

Die Besucher wurden ganz individuell durch die Ausstellung geführt. Vor Ort waren auch Experten des Isolatorenherstellers Skan, der das System Variosys gemeinsam mit Bausch+Ströbel entwickelt hat, sowie Mitarbeiter der Firma Gea, die einen speziellen Gefriertrockner für Variosys-Anlagen anbietet. Die Gespräche haben ergeben, dass es zwar sicher noch Kundenwünsche gibt, die noch nicht mit den aktuellen Modulen abgedeckt werden können. Doch mit den derzeit laufenden und geplanten Weiterentwicklungen fühlen sich die Hersteller gut aufgestellt.

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