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Big-Bag-Entleerung

Basismodell flexibel anpassen

| Autor / Redakteur: Waldemar Gischa* / Manja Wühr

Dank dem integrierten Wägemodul, zieht die nachgeschaltete Schrägschnecke die gewünschte Produktmenge ein und löst etwaige Verklumpungen durch die speziell angeordneten Paddeln.
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Dank dem integrierten Wägemodul, zieht die nachgeschaltete Schrägschnecke die gewünschte Produktmenge ein und löst etwaige Verklumpungen durch die speziell angeordneten Paddeln. (Bild: Engelsmann)

Ob die Big-Bag-Entleerung gelingt, hängt zum einen vom Produkt und zum anderen von der Prozessumgebung ab. Betriebsingenieure wissen: Ein Basis-Modell reicht oft nicht aus. Oder vielleicht doch?

Unterschiedliche Prozessbedingungen und die vielfältigen Eigenschaften der eingesetzten Produkte erfordern oftmals eine individuelle Anpassung der Big-Bag-Entleerung. Dass selbst eine Basisvariante dank verschiedener Ausstattungsoptionen auch anspruchsvollere Entleeraufgaben meistern kann, beweist u.a. das Praxisbeispiel einer Entleerung des Rohstoffs Silica mit einer Jel Basic Line von J. Engelsmann. Herausforderung war die schlechte Rieselfähigkeit und Staubbildung des Produkts.

Zuführung des Big Bags

Schon die Einbringung eines vollen Big Bags in die Entleerstation ist abhängig von der Prozesswelt des Betreibers und kann generell auf drei verschiedene Weisen erfolgen: über eine im Gestell integrierte Kranbahn, eine bauseitig vorhandene Bahn oder einen Gabelstapler. In diesem Praxisbeispiel wurde für die Beschickung der Entleerstation mit Big Bags im oberen Teil des Gestells eine Kranbahn eingebaut. Das Ladegeschirr zur Aufnahme der Gebinde ist an einem Kettenzug befestigt. Über die integrierte Steuerung kann der Bediener das Ladegeschirr mit der Kranbahn aus der Station fahren und über dem vollen Big Bag ablassen. Er muss nun lediglich die Big-Bag-Schlaufen in die Haltehaken des Ladegeschirrs hängen – per Knopfdruck wird der Big Bag dann in seine Entleerposition gefahren.

Sobald der Big Bag in seiner Entleerposition eingehängt ist, kann der nächste Prozessschritt erfolgen: Das Verbinden des Auslaufstutzens mit der Entleereinheit. Um Bediener und Anlagenumgebung vor Staub zu schützen, entschied sich der Betreiber für den Einsatz der komplett staubdichten Entleereinheit der Jel Premium Line. Mittels handbetätigtem Dichtteller wird der Big-Bag-Auslauf an die Entleereinheit angebunden und geöffnet, sodass der Entleervorgang gestartet werden kann.

Auch eine pneumatische Betätigung der Entleereinheit ist möglich, was vor allem dann sinnvoll ist, wenn die Anbindung außerhalb der üblichen Bedienhöhe erfolgt. Für unbedenkliche und nicht bzw. nur leicht staubende Schüttgüter reicht es oftmals schon aus, eine lediglich staubarme Entleereinheit einzusetzen. Da sowohl die staubarme als auch -dichte Entleereinheit standardmäßig mit einem Aspirationsstutzen ausgestattet ist, war auch die Anbindung eines externen Filtersystems zur Absaugung der Stäube innerhalb des Entleertrichters für den Auftraggeber kein Problem.

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