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Neuausrichtung

BASF streicht Stellen in Pflanzenbiotechnologie-Forschung

| Redakteur: Tobias Hüser

„Durch die Neuausrichtung unseres Portfolios in der Pflanzenbiotechnologie sind wir zuversichtlich, die zukunftsträchtigsten Forschungsprojekte für BASF erfolgreich umsetzen zu können“, sagt Harald Schwager, Vorstandsmitglied und für Bioscience Research zuständig bei BASF.
„Durch die Neuausrichtung unseres Portfolios in der Pflanzenbiotechnologie sind wir zuversichtlich, die zukunftsträchtigsten Forschungsprojekte für BASF erfolgreich umsetzen zu können“, sagt Harald Schwager, Vorstandsmitglied und für Bioscience Research zuständig bei BASF. (Bild: BASF)

BASF richtet das Forschungsportfolio für Pflanzenbiotechnologie neu aus. Das Unternehmen wird seine Standortstruktur in Nordamerika und Europa anpassen und im Zuge dessen 350 Arbeitsplätze streichen. BASF baut somit die Hälfte der Stellen in dem Bereich ab.

Ludwigshafen – Die BASF-Forschungsstandorte und Feld-Versuchsstationen in Research Triangle Park (USA), Ames (USA), Berlin und Limburgerhof, Gent (Belgien) sowie Brasilien werden erhalten bleiben, sollen aber verkleinert werden. Die Feld-Versuchsstationen in Kekaha auf Hawaii sowie in Indien und Puerto Rico werden geschlossen. Die Restrukturierung wird voraussichtlich bis Ende 2016 umgesetzt sein. Von dem Personalabbau sind 140 Stellen in Nordamerika und 180 Stellen in Europa betroffen, teilte das Unternehmen mit.

„Wir werden Projekte stoppen, die mit extrem hohen technischen Hürden verbunden sind und signifikante zeitliche und finanzielle Investitionen erfordern“, sagte Dr. Harald Schwager, Vorstandsmitglied von BASF und zuständig für den Bioscience Research. Das Forschungsportfolio in der Pflanzenbiotechnologie wird sich auf Projekte zur Herbizidtoleranz sowie Pilzresistenz von Sojabohnen mit hohem Erfolgspotential konzentrieren. Das Projekt zu mehrfach ungesättigten Omega-3 Fettsäuren in Raps-Saatgut wird ebenfalls fortgeführt.

Die Kooperationsvereinbarung mit Monsanto auf dem Gebiet der Ertragssteigerung und Widerstandsfähigkeit von Mais und Sojabohnen ist nicht betroffen. Auf Projekte in der Entdeckungsphase und im frühen Entwicklungsstadium für Pflanzen, die ertragreicher und widerstandsfähiger sind gegen Umgebungsstress, einschließlich Mais und Sojabohnen, wird ein größerer Fokus gelegt. Projekte für ertragreichen Reis sowie pilzresistenten Mais sollen gestoppt werden.

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