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Reparaturarbeiten nach Pannenserie

BASF hat weiterhin Probleme mit TDI-Anlage in Ludwigshafen

| Autor / Redakteur: Tobias Hüser / Wolfgang Ernhofer

Blick auf den BASF-Verbundstandort in Ludwigshafen.
Blick auf den BASF-Verbundstandort in Ludwigshafen. (Bild: BASF)

BASF hatte Ende November 2016 eine TDI-Anlage am Standort Ludwigshafen wegen eines technischen Defekts außer Betrieb genommen. Jetzt gab der Chemiekonzern bekannt, dass die Reparaturmaßnahmen im Zeitplan liegen. In einigen Wochen soll die Anlage wieder in Betrieb gehen. Auf Volllast kann die Anlage aber erst wieder 2018 laufen. Bei der TDI-Anlage läuft es seit Baubeginn nicht rund.

Ludwigshafen – Das betroffene Anlagenteil, ein defekter Reaktor, wird übergangsweise durch einen Ersatzreaktor ausgetauscht. Damit wird die TDI-Anlage in einigen Wochen wieder in Betrieb gehen, jedoch nicht auf Volllast fahren können. Während der Übergangszeit wird es zu geplanten Abstellungen kommen. Der defekte Reaktor wird repariert und ein neuer Reaktor wird bestellt. Aufgrund der langen Lieferzeit des neuen Reaktors erwartet BASF den endgültigen Abschluss der Reparaturarbeiten im Jahr 2018. Die Versorgung der Kunden sei aus dem globalen TDI-Produktionsnetzwerk von BASF sichergestellt.

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Die Anlage ist – mit rund einer Milliarde Euro – die größte Einzelinvestition der BASF am Produktionsstandort in Ludwigshafen. Der Spatenstich für die Anlage war im November 2012. Die Anlage sollte Ende 2014 den Betrieb aufnehmen. Tatsächlich wurde die Anlage erst Ende 2015 offiziell eingeweiht, u.a. weil im Februar 2013 bei Bauarbeiten ein Blindgänger auf der Baustelle detoniert ist. Die Bombe aus dem 2. Weltkrieg verzögerte das Bauprojekt massiv, so das Unternehmen. Nach einigen Pannen und technischen Schwierigkeiten konnte die Produktion erst im Sommer 2016 richtig anlaufen. Kurz danach sorgten zwei Austritte von Phosgen für Schwierigkeiten und Stillstand.

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