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Software-Merger

Aveva und Schneider Electric fusionieren

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Aveva fokussiert mit seinen Softwarelösungen u.a. die Chemiebranche.
Aveva fokussiert mit seinen Softwarelösungen u.a. die Chemiebranche. (Bild: Aveva)

Die Softwaresparte von Scheider Electric und Aveva schließen sich zusammen. Das geht aus einer Pressemeldung von Schneider Electric hervor.

Rueil Malmaison/Frankreich – Der französische Konzern Schneider Electric und das britische Softwareunternehmen Aveva schließen sich zusammen, wie aus einer Pressemeldung und den Berichten mehrere deutscher und internationaler Onlineportale hervor geht.

Das Management habe sich geeinigt, die Softwareaktivitäten von Schneider Electric in die Aveva-Gruppe einzubringen, wodurch eine erweitere Aveva-Gruppe entstehen soll. Handelsblatt online zufolge handelt es sich dabei um einen sogenannten “Reverse Takeover“: Schneider Electric übernehme über eine Kapitalerhöhung einen Mehrheitsanteil von Aveva und bringe zugleich sein eigenes Softwaregeschäft in die britische Firma ein.

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Zu den strategischen Gründen teilten die Unternehmen mit: Durch die neue Kombination würde ein international führendes Unternehmen für Engineering und Industrie-Software entstehen, das in Schlüsselmärkten führend sei und ein breites Produktportfolio anbieten könne – von Digital Asset Management bis hin zur Prozesssimulation. Ähnliche Synergieeffekte hatte Siemens Industry im vergangenem Jahr mit Bentley Systems zum Ziel.

Aveva ist ein Spin off der britischen Cambridge Universität und beschäftigt rund 1700 Mitarbeiter. Das Unternehmen gilt als führend bei der Entwicklung von 3D-Engineering Software und adressiert Branchen wie Öl/Gas, Schiffsbau, Chemie und Petrochemie. Für Schneider Electric Software arbeiten rund 2700 Menschen.

Der Sitz des fusionierten Unternehmens wird vorerst der Aveva-Stammsitz sein und auch die Führungsmannschaft soll erst einmal bleiben.

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